Informationen und Nachrichten aus unseren Stadtteilen

Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr

Eine schöne Weihnachtsüberraschung gab es für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Eibach. Der Vorstadtverein spendete zusammen mit dem CSU-Kreisvorsitzenden Jochen Kohler das Geld, um Wintereinsatzmützen für die Eibacher Feuerwehr anzuschaffen. Anlässlich der Jahresabschlussveranstaltung im Gerätehaus am Zeitenwendeplatz wurden die neuen Mützen - mit der Nummer 29 der Eibacher Wache - von Feuerwehrvorstand Ulrich Grauvogel an die aktive Wehrmannschaft ausgegeben.

Vorstadtvereinschef Michael Kraus (2. v. links) und CSU-Kreisvorsitzender Jochen Kohler (Mitte) übergeben die neuen Einsatzmützen. Mit Löschzugführer Wolf Peter Zonner (links), Vorstand Ulrich Grauvogel (rechts) und Gerätewart Matthias Schönberger (2. v. rechts)

Spenden und freiwillige Leistungen ergänzen städtische Ausstattung

Das Ausrüstungsprogramm der Stadt Nürnberg sieht für die Freiwilligen Wehren derzeit noch nicht die Mittel vor, um die Einsatzkräfte zeitnah mit Dienstkleidung nach aktuellstem Stand auszurüsten. Ein auf mehrere Jahre angelegtes Programm lässt nur zu, pro Jahr zwei der 18 Freiwilligen Feuerwehrstandorte in Nürnberg umzurüsten. Alte und neue Einsatzkleidung nebeneinander sorgt derzeit für ein buntes Erscheinungsbild. Das sei nach Angabe der Feuerwehrleute aber ganz gut zu verkraften, man gehe ja nicht auf einem Schönheitswettbewerb.

Ärgerlich ist dagegen, dass es beim Tausch verunreinigter oder beschädigter Kleidung regelmäßig klemmt, weil die ganze Logistik nun doppelt angelegt ist. Beim Brand- oder Rettungseinsatz verunreinigte Kleidung darf schließlich nicht einfach wieder in den Spind gehängt werden, weil es klare Regeln gegen die Verschleppung von Giftstoffen gibt. Wie unsere Eibacher Wehrleute betonen, ist die städtische Dienststelle sehr bemüht, das Problem organisatorisch zu lösen, ohne unsinnige Nachbeschaffung alter Ausrüstung.

Nicht verständlich ist dagegen, warum bei einigen Ausrüstungsgegenständen nach unterschiedlichen Standards gearbeitet wird. Auf die Frage des Vorstadtvereins, welchen Ausrüstungsgegenstand man denn gerade am dringendsten benötigt, gab uns der Eibacher Vorstand eine etwas unerwartete Antwort: „Wintermützen, wie sie die hauptberuflichen Kameraden haben. Dann sparen wir uns hoffentlich Erkältungsfälle, wie Anfang Dezember beim Vollbrand eines Wohnhauses in Holzheim, als uns durchgeschwitzt frühmorgens kalter Wind um die Ohren pfiff.“

Dabei legen die Eibacher Wehrleute großen Wert auf die grundsätzliche Feststellung, dass sie von der Branddirektion nach Kräften unterstützt werden und hohe Anerkennung dafür erhalten, wie sie ihre stark gewachsenen Aufgaben und Einsatzzahlen bewältigen. Trotzdem gibt es so kuriose Erscheinungen, wie eben die Sache mit den für die Freiwilligen Wehren nicht vorgesehenen Wintermützen.

Um in der Mützenfrage einen sofortigen Beitrag zu leisten, konnte auf Initiative des Vorstadtvereins der größte Teil der Anschaffungskosten für hochwertige Wintermützen aufgebracht werden. Der Kreisvorsitzende der CSU und designierte Landtagskandidat für Nürnberg West, Jochen Kohler, spendete 200 € und der Vorstadtverein beteiligte sich gerne mit weiteren 100 € an den Kosten.

Der Vorstadtverein setzt sich bei der Stadt und im Stadtteil künftig noch stärker dafür ein, dass die Bedürfnisse der Freiwilligen Feuerwehr einen hohen Stellenwert haben und nicht am falschen Ende gespart wird. Der bereits bestehende Beschluss, neue Gerätehäuser zu bauen, ist bereits eine starke Entscheidung und ein wichtiges Signal für das Ehrenamt. Trotzdem muss auch im Kleinen gelten „Wer nachts aufsteht, um sich für unsere Sicherheit einzusetzen, sollte nicht zum Dank mit einer Erkältung heimkommen“, so Vorstadtvereinschef Michael Kraus.

Michael Kraus weiter: „Besonders in der Großstadt kann man stolz sein, wenn es im Stadtteil eine Freiwillige Feuerwehr und ehrenamtliche Einsatzkräfte gibt. Den über 600 freiwilligen Feuerwehrleuten in Nürnberg sagen wir herzlichen Dank für ihren Einsatz und rufen „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“

 

Rückblick 2016 und viele Themen für 2017

Dieses Jahr gab es wieder einiges zu tun für den Vorstadtverein und an vielen Stellen konnten wir uns für die Stadtteile einbringen. Hier eine kurze Übersicht über unsere Aktivitäten und Themen 2016:

 

  • Die Sanierung der Eibacher Hauptstraße und die Neuaufteilung für Rad- und Fußwege zwischen Neuburger Straße und Tankstelle beschäftigt uns schon seit vielen Jahren. 2016 gab es dafür gute und schlechte Nachrichten. Das Verkehrsplanungsamt legte erste Entwürfe für die neue Straßenplanung vor und setzte darin unsere Forderungen weitgehend um. Die Zusammenfassung aller Ein- und Ausfahrten zu den Supermärkten und Discountern, eine saubere Trennung des Fuß- und  Radwegs von der Fahrbahn und eine neue Linksabbiegespur. Leider ist der Eingriff so groß, dass wohl ein langwieriges Planfeststellungsverfahren notwendig sein wird. 

  • Zur mobilen Bürgerversammlung besuchten wir zusammen mit dem Oberbürgermeister und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern die künftige Baustelle für die Hafenbrücken, den Kreisverkehr im Hafen, das Schulzentrum Südwest und die Regens-Wagner-Werkstätten.

  • Die Sanierung des alten Bunkers schreitet voran. Neben der originalgetreuen Rekonstruktion der Türen, renovierten wir heuer die Lüftungsschächte und ließen neue Schutzhauben anfertigen. Die Stadt Nürnberg honorierte unser Engagement für die letzte verbliebene Splitterschutzanlage und spendierte Reparaturen am Mauerwerk. 

  • Wie jedes Jahr organisierten wir auch heuer wieder den großen Kärwaumzug durch Eibach. Mit 30 Teilnehmergruppen wieder in Rekordlänge. Neu zur Kirchweih war der Auftritt von Schülerinnen und Schülern des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums beim Baumstellen. Ein „Kleines Blasorchester“ mit ganz großer Musik!

  • Wir setzten uns bei einem Ortstermin mit der wbg und dem Stadtplanungsamt für mehr Bürgerbeteiligung bei den Planungen für die Wohnbebauung in der Gundelfinger-/Donauwörther Straße ein. Der dort geplante Neubau soll sich verträglich in die bisherige Bebauung einfügen und die Erschließung muss über die Gundelfinger Straße erfolgen. Zusätzlicher Verkehr oder Parkdruck in der Donauwörther Straße ist unbedingt zu verhindern. Noch ist offen, wie weit die Stadt auf die Einwände des Vorstadtvereins und der Bürger vor Ort eingehen wird. 

  • Zum Volkstrauertag öffneten wir nach der Kranzniederlegung am Denkmal wieder die Pforten zum Schutzraum aus dem Zweiten Weltkrieg am Forstweiher und boten Führungen für Jung und Alt. Seit Jahren eine unserer beliebtesten Veranstaltungen im Jahr.

  • Am 16. November schließlich veranstalteten wir zusammen mit der Stadt Nürnberg einen Informationsabend zum Neubau des Schulzentrums Südwest. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell (CSU) stellte die überarbeiteten Entwürfe für Gebäude und Sportanlage vor und gab Einblick in die Zeitplanung.

 

Im kommenden Jahr geht es mit vielen dieser Themen weiter. Die Planung für den Wohnungsbau in der Gundelfinger Straße, die Entscheidung ob es für die Eibacher Hauptstraße vielleicht doch ohne Planfeststellungsverfahren in die Sanierung geht oder die Konkretisierung der Großbaustelle Hafenbrücken. Selbstverständlich werden wir weiter für Sie aktiv bleiben und regelmäßig über die wichtigsten Themen, Veranstaltungen oder Entscheidungen informieren.

 

Spende für das Blasorchester des Sigmund-Schuckert-Gymnasium

Mit viel Freude und Begeisterung spielte diesen Sommer zur Eibacher Kirchweih das „Kleine Blasorchester“ des SSG zum Baumstellen auf. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer waren begeistert, auch das Publikum und die Organisatoren vom Vorstadtverein waren schwer beeindruckt. Neben der Zusage, auch 2017 wieder einen Auftritt für die Schule fest einzuplanen, überbrachte der Vorstadtverein nun auch eine Spende an die Orchestertruppe des Sigmund Schuckert Gymnasiums.

Mit 250.- € für die Kasse der jungen Musiker soll die Anschaffung von Ersatzteilen und Noten unterstützt werden.

Norbert Kreller - Musiklehrer und Initiator der sogenannten „Bläserklassen“ am SSG - freut sich gemeinsam mit seinen Schülern über den Spendenscheck des Vorstadtvereins. Auch Schuldirektor Werner Sittauer ließ es sich nicht nehmen, bei der Abfahrt der Musiker in das Probenwochenende im Oktober dabei zu sein und Danke zu sagen für das Engagement.

Bereits jetzt finden sich im Übungsprogramm der Schüler wieder Märsche und Polka – für das Blasorchester des SSG heißt es somit also auch „Nach der Kärwa ist vor der Kärwa“ !


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstadtvereinschef Michael Kraus (links) übergibt den Spendenscheck an Musiklehrer Norbert Kreller und Schuldirektor
Werner Sittauer (rechts). Das "Kleine Blasorchester spielte zum Baumstellen an der Kärwa 2016.

 

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