Kärwaprogramm 2019

Kärwa-Plakat 2019 ansehen

  • Donnerstag,  20.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    15.00 Uhr: Musik im Festzelt „BierFrankenTrio“
    16.30 Uhr: Aufstellen des Kinder-Kärwabaums am Festplatz
  • Freitag, 21.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    19.00 Uhr: Bieranstich mit Musik von den „Rothsees“
  • Samstag, 22.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    14.30 Uhr: Kärwaumzug der Vereine durch Eibach
    15.00 Uhr: Baumstellen am Forstweiher mit dem
    „Kleinen Blasorchester“ des SSG
    19.00 Uhr: Musik im Festzelt: „Stodlrocker“
  • Sonntag, 23.06.
    11.00 Uhr: Frühschoppen mit „Sepp und seine Knutschbärn“
    17.00 Uhr: Familiengaudi mit dem „Hartl-Duo“
  • Montag, 24.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    19.00 Uhr: Musik im Festzelt: „Saitenspinner“
    19:30 Uhr: Betzntanz mit Kärwaboum- und Madla
  • Dienstag, 25.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    19.00 Uhr: Kärwa-Abschlussgaudi mit „ZEFIX“
    22.00 Uhr: Höhenfeuerwerk und Kärwabeerdigung

 

Infoabende Hafenbrücken

Die Stadt Nürnberg lädt im Mai zu vier Informationsveranstaltungen zum Planungsstand für den Neubau der Hafenbrücken.

13.05.2019 um 18 Uhr in der Turnhalle der Georg-Holzbauer-Mittelschule
16.05.2019 um 18 Uhr in der Aula des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums
20.05.2019 um 18 Uhr in der Aula der Max-Beckmann-Schule
23.05.2019 um 18 Uhr in der Hafenkantine

Einladung Bürgerinfo Hafenbrücken

Neuwerksteg bleibt gesperrt

Wasser- und Artenschutz verzögern Sanierung.

Bereits Ende März hätte ein Stütz-Provisorium den Rednitzsteg bei Neuwerk wieder begehbar machen sollen. Auf Nachfrage des Vorstadtvereins teilt die Stadt nun mit, dass man frühestens Ende Mai auf eine Freigabe hoffen kann. „Der Umstand, dass das Bauwerk in einem Naturschutzgebiet mit speziellem Artenschutz liegt und direkt an ein Wasserschutzgebiet angrenzt, machten umfangreiche Klärungen nötig“, begründet SÖR die massive Verzögerung.

Taucher prüften die Situation an den Pfeilern und die statischen Planungen für die verstärkenden Stützen laufen derzeit.

Wir sind über die Begründung der Verzögerung verwundert, denn bei SÖR weiß man sicher erst nicht seit Anfang April, dass der Steg in einem Naturschutzgebiet liegt. Wieder einmal wurden der Öffentlichkeit Termine genannt, die wohl bereits zum Zeitpunkt der Bekanntgabe unrealistisch waren.

Der Neuwerksteg ist eine extrem wichtige Verbindung für die Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur die Erreichbarkeit des Naherholungsgebietes Rednitztal ist durch die Sperrung eingeschränkt, auch der Schulweg von Eibach nach Stein und umgekehrt ist für die Kinder deutlich weiter und führt über stark befahrene Straßen. Der Vorstadtverein drängt daher auf eine schnelle Lösung.

Verkehrssicherheit auf dem Schulweg

Mehrere Sanierungen und Straßenbauarbeiten im Umfeld unseres Stadtteils bringen momentan viel zusätzlichen Verkehr auf die Straßen in Eibach. Zahlreiche Beschwerden über die damit einhergehenden Gefahrensituationen erreichen unseren Bürgerverein und insbesondere viele Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg. Wir möchten Sie daher auf die besonders gefährliche Verkehrssituation aufmerksam machen, die derzeit rund um die Schulen herrscht und bitten, ihre Kinder über diese Gefahrensituation zu informieren und zu erhöhter Vorsicht auf dem Schulweg anzuhalten.

Bedingt durch die Sperre der Auffahrt Schweinau auf die Südwesttangente Richtung Feucht wurde eine Umleitung eingerichtet, die über die Weißenburger Straße, Eibacher Hauptstraße und Hafenstraße führt. In der Folge dieser Umleitung kommt es insbesondere an der Kreuzung Eibacher Hauptstraße / Schußleitenweg am Morgen vor Schulbeginn zu teilweise chaotischen Verkehrssituationen. Da sich der Verkehr vor dieser Kreuzung bis weit nach Röthenbach zurückstaut, nutzen manche Autofahrer jeden Meter und fahren trotz Rotschaltung der Ampel in die Kreuzung ein, so dass der Verkehr blockiert wird. Außerdem wird teilweise die Rechtsabbiegerspur (auf Höhe „EDEKA“ und „Burger King“) zum Überholen des ruhenden Verkehrs genutzt, um sich dann nach der Kreuzung wieder links einzureihen. Für die Schulkinder, die diese Stelle auf ihrem täglichen Schulweg passieren, bedeutet dies dass sie jederzeit – trotz grüner Fußgängerampel – mit anfahrenden oder durchfahrenden Autos im Kreuzungsbereich rechnen müssen.

Hinzu kommt, dass ortskundige Autofahrer die Ahornstraße, die Eibacher Schulstraße und den Fürreuthweg vermehrt als Ausweichroute zur Hafenstraße nutzen, so dass es auch hier zu einer erhöhten Verkehrsbelastung und gefährlichen Situationen durch überhöhte Geschwindigkeit kommt.

Diese Verkehrssituation wird nach Auskunft des Servicebetriebs Öffentlicher Raum der Stadt Nürnberg (SÖR) noch bis mindestens 12. April 2019 anhalten, solange die Umleitung besteht.

Sanierung der Eibacher Hauptstraße

Vom 23. bis 28. April (2. Osterferienwoche) wird die Fahrbahndecke der Eibacher Hautpstraße zwischen Hinterhofstraße und Einsteinring erneuert.

Während der Baumaßnahmen ist die Eiabcher Hauptstraße nur in südlicher Richtung befahrbar! Der Verkehr aus Süden wird über Vorjurastraße und Frankenschnellweg umgeleitet.

Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer.

Dabei werden auch Fuß- und Radweg entlang der Einkaufsmöglichkeiten saniert, z.T. verbreitert und neu abmarkiert. Vom Königshofer Weg bis zur Haltstelle Mühlfeldstraße wird künftig ein gemeinsamer Fuß- und Radweg führen. Dies ermöglicht endlich eine Verbesserung der Situation für Fußgänger, die bisher einen z.T. nur 60 cm breiten Streifen direkt entlang der Hauptstraße zur Verfügung hatten. Der gemeinsame Verkehrsraum fördert zudem die gegenseitige Rücksichtnahme und macht den bisherigen „Spurwechsel“ zwischen Fuß- und Radweg überflüssig.

Mobile Bäume verhindern wildes Parken.

Entlang der Ein- und Ausfahrten zu den Einkaufsmöglichkeiten werden einige große Pflanzkübel mit mobilen Bäumen platziert. Dies soll das Abstellen von LKW und Kleintransportern direkt an den Einfahrten verhindern und damit die Einsehbarkeit verbessern.

Rückblick 2018 – Ausblick 2019

Rückblick 2018

Eibacher Hauptstraße wurde nicht saniert.

Foto: M. Kraus

Sehr gefreut hat es uns, dass wir  mit der Stadt einen Kompromiss zur „Zwischensanierung“ der Eibacher Hauptstraße und die Verbesserungen an Fuß- und Radweg dort vereinbaren konnten. In der Bürgerversammlung im März hatte die Stadtverwaltung den Start der Bauarbeiten in „wenigen Wochen“ zugesagt. Negativ ist, dass die Eibacher Bürgerinnen und Bürger darauf noch heute warten. Uns ist klar, die Stadt kann bei der Ausschreibung der Bauarbeiten nicht einfach das doppelte der genehmigten Summen bezahlen. Aber die öffentliche Zusage, ohne den Auftrag bereits sicher vergeben zu haben, das hat viele Menschen enttäuscht. Lediglich der Verschwenk des Radwegs auf Höhe der Hinterhofstraße wurde inzwischen begonnen, noch immer ohne Markierung. Dafür mit einem Verkehrsschildpfosten mitten in der Trasse.

 

Beliebter Kirchweihumzug durch unseren Stadtteil.

Foto: Armin Koch

Mit 30 Teilnehmergruppen und über 500 Aktiven auf den Wägen und bei den Gruppen war es wieder einmal ein besonderes Erlebnis, durch die Straßen des Stadtteils zu ziehen und anschließend beim traditionellen Baumstellen der „Eibacher Kärwaboum und -madla“ dabei zu sein.  Das „Kleine Blasorchester“ des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums unter der Leitung von Norbert Kreller spielte auch heuer wieder sein beliebtes Kärwaprogramm am Forstweiher und Pfarrer Benjamin Schimmel machte mit seiner Andacht nach dem Baumstellen das 675-jährige Kirchenjubiläum in Eibach passend zur Kirchweih gegenwärtig.

Historischer Deckungsgraben am Forstweiher unter Denkmalschutz gestellt.

Foto: T. Hackel

Seit nunmehr 8 Jahren kümmert sich der Vorstadtverein um den alten „Bunker“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Seither wurden in ehrenamtlicher Arbeit von Frank Zeltner und seiner Mannschaft aus Helferinnen und Helfern die Türen restauriert, Handläufe angebracht, die Luftschächte saniert und mit Hilfe der Stadt Nürnberg die Dachkonstruktion der Zugänge repariert. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn 2018 nahm das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Anlage nach einem Ortstermin in die Liste der Denkmäler auf. Der Deckungsgraben in Eibach ist der einzige verbliebene seiner Art von ehemals fast 150 dieser kleinen Zivilschutzräume im gesamten Stadtgebiet. Wir sind stolz auf diese Leistung und wollen auch weiterhin an dem Erhalt der Anlage arbeiten. Auch 2018 veranstalteten wir eine öffentliche Führung in den alten Schutzräumen am Volkstrauertag nach der Prozession zum Kriegsdenkmal am Forstweiher. Erstmals gab es auch eine Sonderführung für eine Klasse der Bertolt-Brecht-Schule zusammen mit ihren Gastschülern aus Italien.

Ausblick 2019

Wohnungsbau in Maiach zwischen Donaustraße und Innstraße.

Im Mittelpunkt für 2019 steht zum einen die geplante Bebauung zwischen Donau- und Innstraße in Maiach. Auf unserer Informationsveranstaltung dazu wurde mit den Anwohnern ein Kompromiss in Sachen Stellplätze erarbeitet. Statt der vorgeschriebenen 0,5 Parkplätze pro Wohnung im geförderten Wohnungsbau soll es nach den Wünschen der Anwohner mindestens einen Parkplatz pro Wohneinheit geben. Dafür nimmt man vor Ort in der Nachbarschaft gerne in Kauf, wenn eines der drei geplanten Gebäude eine Etage höher gebaut wird. Die beiden anderen Wohnhäuser sollen dafür verkürzt werden. Bei gleichbleibender Anzahl der Wohnungen wäre so mehr Platz für die Anlage von Parkflächen. Wir hoffen, dass die Stadt die entsprechenden Planänderungen auch genehmigt.

Eibacher Hauptstraße und Hafenbrücken.

Weitere wichtige Themen in unseren Stadtteilen sind natürlich die Sanierung der Hauptstraße sowie die Planungen zu den Hafenbrücken. Die Unterspülung der Frankenschnellwegbrücke im Dezember 2018 und das damit verbundene Verkehrschaos haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine verlässliche und belastbare Planung der Umleitungen und Ausweichstrecken ist, wenn die Sanierung der drei Hafenbrücken gleichzeitig beginnt. Vor dem Start der Bauarbeiten an den Brücken muss nun unbedingt die Sanierung der Eibacher Hauptstraße umgesetzt werden. Der Vorstadtverein hat jahrelang die Erneurung der Straße, aber insbesondere auch die Verbessrung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer gefordert. Das Versprechen der Stadt aus dem Frühjahr 2018 muss 2019 endlich eingelöst und die Hauptstraße zwischen Königshofer Weg und Hinterhofstraße saniert werden.

Bauen um jeden Preis?

Nachverdichtung contra Freiflächen und Natur wird generell ein Riesenthema der nächsten Jahre – nicht nur in Eibach und Maiach. Die Bauprojekte in der Gundelfinger Straße und an der Innstraße sind nur zwei Beispiele für die enorme Nachverdichtung, welche derzeit in Nürnberg stattfindet. Die letzten Baulücken werden geschlossen und immer dichter geplante und höhere Gebäude werden errichtet. Wenn dabei Brachflächen oder vorher bereits bebaute Grundstücke genutzt werden, muss das wohl hingenommen werden.

Wenn es aber um Naturflächen, Wald oder die letzten Grünoasen im Stadtteil geht, dann ist der Widerstand der Stadtteilbewohner verständlich. Auch wir vom Vorstadtverein wollen uns für den Erhalt von Freiräumen einsetzen, so zum Beispiel beim Naturfreunde-Gelände in der Castellstraße. Auch hier gibt es Planungen für eine Wohnbebauung auf dem größten Teil des Areals. Wir werden uns gerne mit und für die Vereine und Gruppen, die dieses Gelände für Ihre Treffen, Feste, Aktivitäten und Veranstaltungen nutzen, einsetzen um die Grünfläche mit ihren Bäumen zu erhalten.

Erhalt von Tradition und Brauchtum.

Die Eibacher Kirchweih und unser traditioneller Kärwaumzug sind feste Bestandteile unserer Identität in Eibach. Die Menschen wollen diese Veranstaltungen und der Stadtteil braucht sie als Treffpunkt für Jung und Alt. Genauso wie vor einigen Jahren die Kirchweih aus dem Eichenhain verschwinden sollte, geht es nun um den Erhalt der Kirchweihumzüge in ganz Nürnberg. Auflagen und Vorschriften machen es von Jahr zu Jahr schwieriger, den Umzug zu organisieren und allein ehrenamtlich durchzuführen. Die Vereine und Verbände in Eibach haben in den letzten Jahren großartiges geleistet und unseren Kärwaumzug zum stadtweiten Vorbild in der Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer gemacht. Wir arbeiten mit allen Kräften daran, dass die Stadt Nürnberg gemeinsam mit den Bürger- und Vorstadtvereinen eine Lösung findet, die Auflagen auf einem realistischen, umsetzbaren Maß zu halten.

Kommunalwahl wirft ihre Schatten voraus.

Im Jahr 2020 werden in Nürnberg wieder der Stadtrat sowie der Oberbürgermeister gewählt. Schon 2019 wird der Wahlkampf beginnen und die Parteien werden auch mit stadtteilbezogenen Themen um Ihre Stimme werben. Wir als Vorstadtverein sind überparteilich und von der Politik erwarten wir Verlässlichkeit und lieber die „kleine Lösung“ vor Ort, die funktioniert, als den vermeintlich „großen Wurf“, der spät oder nie kommt. Wir freuen uns darauf, die Eibacher und Maiacher Themen, Probleme und Ideen in die Kommunalpolitik einzubringen und gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zu diskutieren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

Radwege-Verschwenk vor „San Remo“ wird gebaut

Ein positives Signal für die Verkehrssicherheit an der Hauptstraße gibt es trotz der weiteren Verzögerung der Sanierung der Hauptstraße dennoch. Mitte September begannen die Bauarbeiten für den vom Vorstadtverein geforderten Umbau von Fuß- und Radweg auf Höhe der Einmündung Hinterhofstraße. Die Konfliktsituation zwischen Fußweg und Radweg dort wird nun endlich entschärft. Der Radweg wird von der Einmündung Hinterhofstraße bis zum großen Baum vor der Terrasse des San Remo nach außen verlegt. Damit entsteht genug Platz für eine ordentliche Breite von Fuß- und Radweg nebeneinander. Diese Maßnahme konnte von der Stadt, glücklicherweise unabhängig von der Sanierung weiter südlich, erfolgreich beauftragt werden.

2018 keine Sanierung der Eibacher Hauptstraße

Wie im Juli berichtet, sollte die Zwischensanierung der Eibacher Hauptstraße schon längst abgeschlossen sein. Bürgermeister Vogel sprach in der Bürgerversammlung im März von wenigen Wochen bis zum Beginn der Bauarbeiten. Inzwischen sind 6 Monate vergangen und eine Verschiebung nach der anderen erreicht uns von SÖR. Nachdem die Ausschreibung der Stadt für die Bauarbeiten nur ein preislich nicht akzeptables Angebot erbrachte, wurde der Auftrag nicht vergeben. Mit einer Neuausschreibung der Bauleistung hofft SÖR nun auf bessere Angebote. Ein Baubeginn rückt damit in weite Ferne, denn selbst wenn die Ausschreibung erfolgreich sein sollte, ist eine Ausführung im Winter wohl nicht zu erwarten.

Wir sind von der erneuten Verzögerung maßlos enttäuscht und verärgert. Der Stadtteil wird seit Jahren hingehalten und ebenso lange verschlechtert sich der Zustand von Fahrbahn, Radweg und Fußweg zusehends. Der Zustand der Eibacher Hauptstraße zwischen Mühlfeldstraße und Königshofer Weg ist nicht mehr akzeptabel und nach einem weiteren Winter dürften durch Auffrierungen Fahrbahn und Gehweg wohl kaum mehr brauchbar sein – von sicher nutzbar kann bereits jetzt keine Rede mehr sein.