Rückblick 2017 & Ausblick 2018

Sanierung der Eibacher Hauptstraße verzögert sich weiter

Klassischerweise dreht sich in Eibach und Maiach viel ums Thema Verkehr – so auch in 2017:

Die größte Enttäuschung im vergangenen Jahr war dabei die Gewissheit, dass die Sanierung und Umgestaltung der Eibacher Hauptstraße zwischen Hinterhofstraße und Königshofer Weg nicht ohne langwieriges Planfeststellungsverfahren machbar sein wird. Ein Rückschlag um Jahre, denn eigentlich hätten die Arbeiten nun – 2018 – beginnen sollen. Der Vorstadtverein kämpft seit über 10 Jahren für mehr Verkehrssicherheit dort entlang der 10 Ein- und Ausfahrten zu Tankstelle, Discountern, Hotel, Supermarkt, usw.

Gleichzeitig wohnt dieser Niederlage ein Erfolg inne. Die Stadt befasst sich nun so intensiv wie nie mit unseren Vorschlägen, ohne einen Totalumbau Fuß- und Radweg breiter und sicherer zu machen. Die Beteiligung und Umsetzung dort ist einer unserer wichtigsten Punkte für 2018.

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Kranzniederlegung und Bunkerbesichtigung 19.11.2017

Kranzniederlegung und Bunkerbesichtigung 19.11.2017

Nach nunmehr 5 Jahren in denen wir uns um den Erhalt und die Pflege des Schutzraumes kümmern, sind wir vom Interesse nach wie vor überwältigt und laden Sie natürlich auch heuer wieder ein, mit uns einen Blick in den alten Bunker zu werfen. Wie immer direkt im Anschluss an den Gottesdienst und die Kranzniederlegung am Volkstrauertag.

Gottesdienst zum Volkstrauertag mit anschließender Prozession der Eibacher Vereine und Verbände zum Denkmal am Forstweiher am 19.11.2017 um 10.00 Uhr in der Johanneskirche Eibach.

Besichtigung des Eibacher Schutzraums aus dem Zweiten Weltkrieg am 19.11.2017 nach der Kranzniederlegung am Forstweiher ab ca. 11.30 Uhr.

Auf Grund der Enge in den Schutzräumen ist die Teilnahme begrenzt und wird in Gruppen durchgeführt. Bitte rechnen Sie daher mit Wartezeiten. Das Betreten der Anlage erfolgt natürlich auf eigene Gefahr! Der Eintritt ist kostenlos.

Sanierung des historischen Schutzraums geht weiter

Seit dem Jahr 2012 kümmert sich der Vorstadtverein um die historische Anlage unter der Mittelinsel zwischen Motter- und Forstweiherstraße. Regelmäßig zum Volkstrauertag öffnen wir die Schutzräume aus dem Zweiten Weltkrieg für Besucher und zeigen die im Stadtgebiet einzig erhaltene Anlage dieser Art.

Inzwischen konnten durch den Vorstadtverein einige Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erfolgreich durchgeführt werden. Nach der originalgetreuen Rekonstruktion der schweren Zugangstüren und dem Anbringen von Handläufen, waren dieses Jahr Oberfläche und Lüftungsschächte dran. Das Hochbauamt der Stadt besserte einige Schäden im Mauerwerk im Eingangsbereich aus und ein deutlicher Rückschnitt im Dickicht über dem Keller legte den Blick auf die Lüftungsschächte des Bunkers frei.

Die Abdeckbleche der Lüftungsschächte waren im Lauf der Zeit völlig marode bzw. durch Vandalismus zerstört. Um die Anlage weiter vor Feuchtigkeit zu schützen und damit die Bausubstanz zu erhalten, ließ der Vorstadtverein neue Stahlbleche und Schutzgitter in Handarbeit anfertigen.

Anfang Oktober verbauten Organisator Frank Zeltner und sein Team die neuen Teile. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die ihre Freizeit, Arbeit und viel Herzblut in den Erhalt und die Sanierung der Anlage stecken und damit die öffentlichen Besichtigungen erst möglich machen. Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei allen Reparaturen und Sanierungen geht auch an die Firmen: Gebäudeservice Stefan Buchhauser, green friend – Gartendesign Abler und HP Frankendach – Bernd Hammerbacher.

Bunkerbesichtigung am Forstweiher

Der Vorstadtverein lud im Anschluss am die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag wieder zur Besichtigung des alten Eibacher Schutzraumes unter der Mittelinsel an der Ecke Motterstraße / Forstweiherstraße. Seit nunmehr vier Jahren kümmert sich der Vorstadtverein um den Erhalt der Anlage aus dem Zweiten Weltkrieg und versucht diese durch Sanierungen und Instandsetzungen in einem begehbaren Zustand zu halten.
So wurden heuer die Zugangstüren originalgetreu rekonstruiert und neue Handläufe in den Auf- und Abgängen installiert. Das Team um Vereinsbeirat Frank Zeltner leistete hervorragende Arbeit und die frisch eingebauten, massiven Holztore beeindruckten die Besucher.

Vorstadtvereinschef Michael Kraus und Beirat André Helwig führten die Besuchergruppen durch die Katakomben. Sie erklärten Bauweise, Funktion und Ausstattung der Schutzräume und gaben einen Einblick in die Geschichte der Bombardierung und Zerstörung Nürnbergs im Zweiten Weltkrieg. Von den ab 1942 in den Vororten und äußeren Stadtteilen zahlreich entstandenen kleinen öffentlichen Schutzräumen, blieb im gesamten Stadtgebiet nur diese eine Anlage in Eibach erhalten. Der Vorstadtverein wird sich auch weiterhin für den historischen Bau einsetzen und regelmäßig Begehungen anbieten.

Gottesdienst und Kranzniederlegung am Volkstrauertag

Zum Volkstrauertag am 15. November fand traditionell nach dem Gottesdienst in der Johanneskirche die Prozession der Eibacher Vereine und Verbände zum Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege am Forstweiher statt. Pfarrer Benjamin Schimmel nahm in seiner bemerkenswerten Predigt aktuellen Bezug zur Flüchtlingssituation und den nur zwei Tage vorher stattgefundenen Anschlägen von Paris. Anschließend legten die Vereine gemeinsam einen Kranz am Denkmal beim Forstweiher nieder und gedachten der Toten durch Krieg und Terror.


Auch Flüchtlinge aus den Unterkünften in unseren Stadtteilen nahmen am Gottesdienst und der Gedenkveranstaltung teil. Ein junger Syrer nahm das Beisammensein am Denkmal zum Anlass und dankte der Bevölkerung und den Vereinen für Ihre Hilfe und die große Unterstützung der Flüchtlinge in den Not- und Gemeinschaftsunterkünften. Ihnen sei nicht nur Obdach gegeben, sondern auch mit Spenden, Hilfsaktionen und Begegnungsangeboten viel Herzlichkeit entgegengebracht worden.

Wir laden ein zur Besichtigung des historischen Schutzraums am Forstweiher

AM 15.11.2015 um 11.30 Uhr

Wegen der großen Nachfrage und dem enormen Besucherzuspruch 2012 und 2013, wiederholt der Vorstadtverein die Bunkerbesichtigung in der Splitterschutzanlage am Forstweiher.

Gottesdienst und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Am 15.11.2015 um 10.00 Uhr in der Johanneskirche Eibach:
Gottesdienst zum Volkstrauertag mit anschließender Prozession der Eibacher Vereine zum Denkmal am Forstweiher.

Besichtigung des Eibacher Schutzraums aus dem 2. Weltkrieg

Am 15.11.2015 nach der Kranzniederlegung am Forstweiher ab ca. 11.30 Uhr:
Im Jahr 2012 sperrte der Vorstadtverein erstmals nach Jahrzehnten die fast vergessene Anlage für Besucher auf. Fast 200 Menschen besichtigten zu dieser Premiere die Splitterschutzräume im Untergrund. Auch die Wiederholung der Veranstaltung im darauf folgenden Jahr war ein großer Erfolg und Publikumsmagnet.

Wir waren vom riesigen Interesse überwältigt und versprachen, auch heuer wieder Führungen durch die verwinkelten Katakomben zu organisieren. Nun ist es so weit und wir laden wieder herzlich ein, mit uns einen Blick in den alten Bunker zu werfen.

Auf Grund der Enge in den Schutzräumen ist die Teilnahme begrenzt und wird in Gruppen durchgeführt. Bitte rechnen Sie daher mit Wartezeiten. Das Betreten der Anlage erfolgt natürlich auf eigene Gefahr!

Der Eintritt ist kostenlos. Hier einige Eindrücke aus den vergangenen Jahren:

Themenwoche zu Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau

Der Vorstadtverein lädt zu vier Veranstaltungen

Unsere Themenwochen im Herbst:

Wegen der großen Nachfrage und dem enormen Besucherzuspruch im letzten Jahr, wiederholt der Vorstadtverein den Vortragsabend zur Zerstörung Nürnbergs sowie die Bunkerbesichtigung in der Splitterschutzanlage am Forstweiher.

Als zusätzliche Veranstaltung bieten wir unseren Mitgliedern und allen Interessierten dieses Jahr auch einen Besuch im Nürnberger Garnisonsmuseum an.

Bildervortrag „Zerstörung und Wiederaufbau Nürnbergs“

Am 13.11.2013 um 18.30 Uhr in der Sportgaststätte des DJK Eibach (Pommernstraße 12):

Die fränkische Metropole Nürnberg war zwischen 1942 und 1945 Ziel von zahlreichen Luftangriffen der britischen RAF und der US-Air-Force. Bei Kriegsende bot sich dem Betrachter ein Trümmerfeld, das gesamtstädtisch 60 %, in der Altstadt bis zu 85 % der Fläche umfasste.

Der Historiker Michael Kaiser schildert in zahlreichen drastischen Bildern Verlauf und Wirkung der Luftangriffe, die Lebenssituation der Menschen in Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Planungen für den Wiederaufbau der Stadt.

Der Eintritt ist kostenlos.

Gottesdienst und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Am 17.11. um 10.00 Uhr in der Johanneskirche Eibach:

Gottesdienst zum Volkstrauertag mit anschließender Prozession der Eibacher Vereine zum Denkmal am Forstweiher.

Besichtigung des Eibacher Schutzraums aus dem 2. Weltkrieg

Am 17.11. nach der Kranzniederlegung am Forstweiher ab ca. 11.30 Uhr:

Im letzten Jahr sperrte der Vorstadtverein erstmals nach Jahrzehnten die fast vergessene Anlage für Besucher auf. Fast 200 Menschen besichtigten zu dieser Premiere die Splitterschutzräume im Untergrund.

Wir waren vom riesigen Interesse überwältigt und versprachen, auch im kommenden Jahr wieder Führungen durch die verwinkelten Katakomben zu organisieren. Nun ist es so weit und wir laden wieder herzlich ein, mit uns einen Blick in den alten Bunker zu werfen.

Auf Grund der Enge in den Schutzräumen ist die Teilnahme begrenzt und wird in Gruppen durchgeführt. Bitte rechnen Sie daher mit Wartezeiten. Das Betreten der Anlage erfolgt natürlich auf eigene Gefahr!

Der Eintritt ist ebenfalls kostenlos.

Besuch im Garnisonsmuseum Nürnberg

Am 23.11. um 11.00 Uhr im Hochbunker Hohe Marter (Zweibrückener Str.54):

Als Abschluss unserer Themenwoche „Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau“ besuchen wir das Militärmuseum im Hochbunker Hohe Marter. Museumsvorstand und Historiker Michael Kaiser führt uns durch die Ausstellung, erklärt seine interessanten Exponate und die Geschichte des Hochbunkers.

Eintritt: 3 € pro Person

Bitte melden Sie sich bei Interesse am Museumsbesuch unbedingt verbindlich telefonisch unter 0911 / 646173 bei uns an! Die Teilnehmerzahl begrenzt.

Riesiges Interesse an der Begehung des Eibacher Schutzraums aus dem 2. Weltkrieg

Über 200 Bürgerinnen und Bürger nutzten die erste Gelegenheit seit 50 Jahren!

Zum Volkstrauertag am 18. November öffnete der Vorstadtverein zum ersten mal seit über 50 Jahren die Türen der fast vergessenen Schutzanlage am Forstweiher für die Öffentlichkeit. Über 200 Interessierte nutzen die Chance einen Blick in die Anlage zu werfen.

Bereits am Donnerstag, 15.11.2012 luden der Vorstadtverein zusammen mit dem CSU-Ortsverband zur Auftaktveranstaltung der Themenwoche „Krieg, Zerstörung und WIederaufbau ein. Historiker Michael Kaiser vom Nürnberger Garnisonsmuseum zeigte in einem ergreifenden Bildervortrag, wie sich die Bombardierung der Britischen und Amerikanischen Airforce in Nürnberg auswirkte. Über 85% der Innenstadt wurden in den Angriffen zerstört. Eine der wichtigsten Fragen für die Bevölkerung zu dieser zeit war die nach dem Schutz vor dem Bombenhagel.

In Eibach entstand 1943 zu diesem Zweck eine sogenannte „Splitterschutzanlage“ gleich gegenüber des Forstweihers. Es ist eine der wenigen davon erhaltenen Anlagen in Nürnberg und Umgebung. Um so interessanter war es für viele Eibacher, am 18. November in einer der Gruppen dabei zu sein, die die alten Schutzräume besichtigen konnten.

Michael Kaiser, Leiter des Garnisonsmuseums war wieder vor Ort und erklärte geduldig den über 200 Besuchern, wie solche Anlagen entstanden, welchen Schutz sie boten und welche Besonderheiten die Neugierigen erwarten.

„Die Resonanz war riesig, ich kann nich fassen wie vielen Menschen wir mit dieser Aktion den Wunsch erfüllt haben, einmal einen Blick in die Anlage zu werfen“, attestiert Vorstadtvereinshef Michael Kraus. Unter der Interessierten waren auch viele Familien mit ihren Kindern oder Großväter mit den Enkeln, die die Gelegenheit genutzt haben, den Schülern hautnah zu zeigen wo man vor vielen Jahrzehnten Schutz gesucht hat und wie sich die Enge in so einem „Bunker“ anfühlt.

„Uns haben so viele Leute gefragt wann denn die nächste Besichtigung stattfindet, dass wir beschlossen haben, die Veranstaltung im Frühjahr 2013 nach Möglichkeit zu wiederholen“, so Michael Kraus, der sich mit seinen Vereinskollegen über den enormen Zuspruch freut.

Themenwoche „Krieg, Zerstörung, Wiederaufbau“ im November

Am 15.11.2012 ab 18.00 Uhr laden wir Sie herzlich zum Vortragsabend „Zerstörung und Wiederaufbau Nürnbergs 1942 – 1955“ in der Sportgaststätte TSV Südwest ein.

Der Historiker Michael Kaiser vom Garnisonsmuseum Nürnberg schildert in seinem mit zahlreichen Lichtbildern ergänzten Vortrag Verlauf und Wirkung der Luftangriffe, die Lebenssituation der Menschen in Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Planungen für den Wiederaufbau der Stadt.

Die fränkische Metropole Nürnberg war zwischen 1942 und 1945 Ziel von zahlreichen Luftangriffen der britischen RAF und der US-Air-Force. Bei Kriegsende bot sich dem Betrachter ein Trümmerfeld, das gesamtstädtisch 60 %, in der Altstadt bis zu 85 % der Fläche umfasste.

Werfen Sie einen Blick in den Eibacher „Bunker“

Am 18.11.2012 ab ca. 11.30 Uhr haben Sie die einmalige Gelegenheit, den Eibacher Splitterschutzraum gegenüber des Forstweiher zu besichtigen. Nach dem Gottesdienst zum Volkstrauertag und der anschließenden Prozession zum Kriegerdenkmal öffen wir die Anlage und führen Sie in die heute fast vergessenen Katakomben.

Auf Grund der Enge in den Schutzräumen ist die Teilnahme begrenzt und wird ggf. in Gruppen durchgeführt.

Bitte rechnen Sie daher mit Wartezeiten. Das Betreten der Anlage erfolgt natürlich auf eigene Gefahr!