Sanierung der Eibacher Hauptstraße gefordert – Fuß- und Radweg muss sicherer werden

Schon seit Langem sind wir vom Vorstadtverein mit der Situation an den Ein- und Ausfahrten zu den Einkaufsmöglichkeiten an der östlichen Eibacher Hauptstraße zwischen Tankstelle und Arotel unzufrieden. Ein Parkverbot für LKW´s sowie eine neue Abmarkierung der Fuß- und Radwege haben wir bisher erreicht – dies sind jedoch nur kleine Schritte und können allenfalls eine Zwischenlösung darstellen.

Aktuell sind wir mit der Stadt im Dialog um insbesondere die gefährlichen Abkürzungsfahrten über den Gehweg – um schnell von Discounter A zu Discounter B zu kommen ohne auf die Hauptstraße zu müssen – zu verhindern.

Auch die Nürnberger CSU hat die Problematik aufgegriffen und Stadtrat Kilian Sendner hat das Thema mit einem entsprechenden Antrag auf die Tagesordnung im Rat gebracht. Am 21.09. veranstaltete die CSU-Stadtratsfraktion einen Vor-Ort-Termin an der Eibacher Hauptstraße um die Probleme zu begutachten und mit Bürgern darüber zu diskutieren.

Auch der Vorstadtverein war natürlich mit vor Ort und hat aufgezeigt, wie problematisch der momentane Zustand leider noch immer ist. Wir hoffen, dass mit Unterstützung aus der Politik hier nun schnell für eine umfassende Lösung gesorgt werden kann.

Mehr Sicherheit für Kinder in der Hinterhofstraße gefordert

Bereits seit Juni des Jahres stehen wir mit der Stadt Nürnberg in Kontakt, um im Bereich des Spielplatzes und des Kinderhortes in der Hinterhofstraße die Sicherheit für Kinder zu verbessern.

Sowohl Anwohner als auch Eltern und die Hortleitung haben sich an den Vorstadtverein gewendet und über oft viel zu schnell durchfahrende PKW´s und Krafträder berichtet. An Tempo 30 – wie in der gesamten Hinterhofstraße vorgeschrieben – halten sich leider nur wenige.

Wir haben uns daraufhin bei der Stadtverwaltung dafür eingesetzt, auf Höhe zwischen Spielplatz und Kinderhort eine Fahrbahnverengung zu installieren, um die Durchfahrtsgeschwindigkeit so zu verringern. Unsere ursprüngliche Idee, dort mit Pflanzkübeln eine sowohl ansehnliche als auch wirksame Verengung zu schaffen, erwies sich leider als wenig praktikabel.

Die Kinder könnten die Blumenkübel als vermeintlichen Schutz gebrauchen und wären hinter den Pflanzkästen dann noch weniger sichtbar für Kraftfahrer als ohnehin schon. Der aktuelle Vorschlag des Verkehrsplanungsamtes sieht vor, mit Sperrflächen, Pfosten und Baken eine effektive Maßnahme umzusetzen. Wir warten derzeit noch auf die endgültige Anordnung durch die Stadt und hoffen, dass zeitnah eine Umsetzung erfolgt.

Update: Die Stadtverwaltung kam zur Ansicht, dass in der Hinterhofstraße kaum Geschwindigkeitsübertretungen stattfinden und die Zahl der Fahrzeuge dort generell gering ist. Daher sind bauliche Maßnahmen nicht zu rechtfertigen.

Sicherheit an der Eibacher Hauptstraße wird verbessert

Eines unserer Anliegen bei der Bürgerversammlung am 20.10. wird nun zügig angegangen:

Entlang der Eibacher Hauptstraße auf Höhe Aldi, Netto, Edeka, Arotel wird nun endlich die Nutzung durch Sperrmaßnahmen und Pfostenreihen geordnet. Damit werden z.B. „Abkürzungsfahrten“ von PKW über Fuß- und Radweg zwischen den Einfahrten zu den Parkplätzen verhindert. Auch der Fußweg wird deutlich abmarkiert und insbesondere vor den Einfahrten besser kenntlich gemacht.

Sofern das Wetter es zulässt, kann die Maßnahme noch im November umgesetzt werden.

Eine optimale Lösung stellt das zwar noch nicht dar – diese wäre nur durch eine komplette Neugestaltung des Straßenquerschnitts in diesem Bereich der Eibacher Hauptstraße möglich – sollte aber massiv zur Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer beitragen.

Sanierung der Hafenstraße – Weniger Lärm für Maiach

Neben einer Lärmschutzwand die wichtigste Forderung der Maiacher Bürger und des Vorstadtvereins – eine neue Fahrbahndecke für die Hafenstraße.

Der schlechte Zustand mit zahlreichen Schlaglöchern und Unebenheiten auf Höhe von Maiach sorgte für zusätzlichen Lärm durch scheppernde Auflieger und Ladung der vorbeifahrenden LKW´s. Schallspitzen die neben der ohnehin hohen Belastung an den Nerven zehren.

Anfang September wurde nun endlich Abhilfe geschaffen. Die Fahrbahn wurde auf voller Länge zwischen Bremer Straße und Lechstraße in Richtung Eibach saniert. Das Teilstück Richtung Autobahnauffahrten zur A73 wurde bereits einige Zeit vorher Instand gesetzt. Damit ist nun ein großer Teil der „Holperpiste“ Vergangenheit und die stark befahrene Verkehrsader des Hafengebiets wird wieder ein Stück „normaler“ hinsichtlich der Lärmentwicklung.

Knapp ein Jahr nach unserer großen Bürgerdiskussion in Maiach mit Stadträten und Verwaltung ist ein wichtiger Schritt getan und mit der „kleinen“ Lärmschutzwand gegenüber der Bremer Straße und der Sanierung dieses Stücks der Hafenstraße wurde begonnen umzusetzen, was ganz oben auf der Liste der Anwohner steht. Wir hoffen das auch der Rest der Hafenstraße – auch in Gegenrichtung – bald in den Genuss einer Generalüberholung kommt und zusammen mit anderen Maßnahmen, wie z.B. der Umsetzung von Tempo 50 auf Höhe von Maiach, für etwas weniger Dezibel im Stadtteil sorgt.

Geschwindigkeitsanzeige am Schulhaus Fürreuthweg

Wie im letzten Jahr berichtet, hatte die AGBV – die Arbeitsgemeinschaft der Nürberger Bürger- und Vorstadtvereine – 2 neue Geschwindigkeitsdisplays angeschafft.

Alle zugehörigen Vereine konnten zwei Standortwünsche einbringen, die im Laufe des Jahres ca. 6 Wochen lang mit den Geräten bestückt werden.

Ab Mitte Februar wurde unser erster Eibacher Wunsch-Standort bedacht und gegenüber des Zugangs zur Schule Fürreuthweg, in der Ahornstrasse, eines der Displays montiert. Zusammen mit einem lachenden oder traurigen Gesicht zeigt das Gerät vorbeifahrenden Autofahrern ihre aktuelle Geschwindigkeit an.

Wer mit mehr als 30 Stundenkilometern unterwegs ist soll – wenn schon kein Strafmandat – zumindest ein schlechtes Gewissen mitnehmen und es nächstes mal vielleicht besser machen um sich mit einem „Lächeln“ aus der Anzeigetafel zu belohnen.

Anwohnerbefragung in Maiach

Aktuell ist unsere Befragung in Maiach zur möglichen Einbahnstraßenregelung für die Isarstraße in vollem Gange. Engagierte Maiacher Anwohner befragen die Nachbarn und sammlen Unterschriften für die Unterstützung der Forderung nach einer Einbahnstraße. Sofern sich die Mehrheit der betroffenen Anwohner für eine solche Regelung ausspricht, wird die Stadtverwaltung diesem Wunsch nachkommen und die Isarstr. ab der Kreuzung Lechstraße als Einbahnstraße ausweisen. Dies sollte zum einen gefährliche und enge LKW-Begegnungen verhindern und zusammen mit einer sinnvollen Ausschilderung der Firmenzufahrten für eine merkliche Verkehrsberuhigung sorgen. Sobald ein Ergebnis der Befragung feststeht, werden wir informieren.

Update: Die Befragung ergab leider kein mehrheitliches Votum für eine Einbahnstraßenregelung

Tempo 50 – Antrag für die Hafenstraße gestellt

Zu schnell fahrende Lastwagen auf der Hafenstraße war eines der Themen im Zusammenhang mit der Lärmbelastung für den Stadtteil, dass an unserer Bürgerdiskussion in Maiach zur Aussprache kam.  Am 14.12.2010 beantragte Stadträtin Christine Seer für die Hafenstraße, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Km/h zu reduzieren. Dies soll die Lärmentwicklung durch LKW´s deutlich reduzieren. Gleichzeitig forderte Sie konsequente Kontrollen, auch in verkehrsschwächeren Zeiten, sowie nachts.

Ortstermin in Maiach – erster Erfolg für die Anwohner

Am Donnerstag, 2. Dezember fand der zugesagte Ortstermin mit der Stadt Nürnberg statt. Neben dem Vorstadtverein waren mehrere Anwohner dabei als es darum ging, direkt vor Ort Lösungsansätze zu entwickeln und die Machbarkeit zu begutachten. Herr Fischer von der Stadtverwaltung – zuständig für Verkehrssicherheit – sowie Stadtrat Sendner nahmen sich Zeit und diskutierten Anregungen und Ideen zur Verbesserung. Alles in Allem kann man von einem Erfolg für die Wünsche der Maiacher sprechen.

  • Der Fußweg von der Innstr. hoch zur Hafenstraße wird künftig beleuchtet. Das von der Hafenstraße herunterstrahlende Restlicht ist nicht ausreichend.
  • An der Einmündung Donaustraße / Lechstraße wird mit Pfosten eine Sichtbehinderung durch parkende Fahrzeuge künftig verhindert. Die Anbringung erfolgt nach dem Ende der Frostperiode
  • Der Vorschlag der Anwohner, den LKW-Verkehr in der Isarstr. durch eine Einbahnstraßenregelung zu reduzieren, wurde zunächst kritisch betrachtet. Man einigte sich darauf, Anfang nächsten Jahres eine Bürgerbefragung unter allen Anwohnern der Isarstraße durchzuführen. Bei einem positiven Votum wird die Stadt sich dem Vorschlag anschließen und eine Einbahn-Beschilderung umsetzen. Dies würde auch enge  und gefährliche Begegnungen von LKW´s in der schmalen Straße verhindern.
  • Um den Schwerlastverkehr zusätzlich einzudämmen, könnten durch eine bessere Beschilderung der Firmenzufahrten die „Suchrunden“ der Trucker verhindert werden. Der Vorstadtverein wird sich mit den betroffenen Betrieben in Verbindung setzen und eine sinnvolle Anfahrtsbeschilderung erarbeiten.

Sanierung der Hafenstraße – Bürgerdiskussion zeigt Wirkung

Bereits am Tag nach dem Diskussionsabend in Maiach sprach Stadtrat Kilian Sendner mit den zuständigen Stellen bei SöR (Servicebetrieb öffentlicher Raum). Wie er uns inzwischen mitteilte, gibt es nun eine konkrete Ausschreibung der Stadt Nürnberg für die Vergabe der Sanierung eines ersten Teilstücks der Hafenstraße. Ein neuer Straßenbelag sollte dafür sorgen, dass wesentlich weniger zusätzliche Lärmentwicklung durch scheppernde Auflieger und rumpelnde Ladung entsteht. Schlechter Straßenzustand, Schlaglöcher und Unebenheiten sind momentan wesentliche Gründe für solche Lärmspitzen in Maiach.

Wir werden Sie umgehend informieren, wenn eine erste Zeitplanung für die Arbeiten steht.

Ein- und Ausfahrten werden ausgebessert

An der östlichen Seite der Eibacher Hauptstraße – entlang der Discounter Netto u. Aldi – wird nun endlich durch die Stadt Nürnberg die Abwasserrinne erneuert. Bereits im April hatte der Vorstadtverein auf diese Problematik aufmerksam gemacht und auch ein Ortstermin mit SöR hat stattgefunden.
Damit ist nun bald wieder eine „normale“ Ein- und Ausfahrt zu den Parkplätzen der Discounter möglich. Der schlechte Zustand der Rinne zwischen Geh-/Radweg und Eibacher Hauptstraße, sorgte nicht nur für aufsetzende Fahrzeuge sondern provozierte auch gefährliche Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Schließlich war man mit dem KFZ stets versucht, die schlimmsten Stellen zu umfahren.