Jahresrückblick 2017

Sanierung der Eibacher Hauptstraße in der Warteschleife

Klassischerweise dreht sich in Eibach und Maiach viel ums Thema Verkehr – so auch in 2017:

Die größte Enttäuschung im vergangenen Jahr war dabei die Gewissheit, dass die Sanierung und Umgestaltung der Eibacher Hauptstraße zwischen Hinterhofstraße und Königshofer Weg nicht ohne langwieriges Planfeststellungsverfahren machbar sein wird. Ein Rückschlag um Jahre, denn eigentlich hätten die Arbeiten nun – 2018 – beginnen sollen. Der Vorstadtverein kämpft seit über 10 Jahren für mehr Verkehrssicherheit dort entlang der 10 Ein- und Ausfahrten zu Tankstelle, Discountern, Hotel, Supermarkt, usw.

Gleichzeitig wohnt dieser Niederlage ein Erfolg inne. Die Stadt befasst sich nun so intensiv wie nie mit unseren Vorschlägen, ohne einen Totalumbau Fuß- und Radweg breiter und sicherer zu machen. Die Beteiligung und Umsetzung dort ist einer unserer wichtigsten Punkte für 2018.

Tempo 10 – Zone eingeführt

Ein Erfolg im letzten Jahr war die Umsetzung von Tempo 10 entlang der kleinen Einkaufsmeile zwischen Tankstelle, Sparkasse, Metzgerei, Bäcker und Photostudio gegenüber der Einmündung zur Castellstraße. Eine der konfliktträchtigsten Stellen im Stadtteil konnte so ein wenig sicherer gemacht werden.

Arbeitsgruppe zur Verkehrssicherheit gegründet

Einen eigenen Arbeitskreis zum Thema Verkehr gründete unser Beirat Ralph Lindner. Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger sind wichtigstes Ziel der offenen Gruppe, zu der jeder interessierte Anwohner gerne eingeladen ist. Eines der ersten Themen 2017 war die gefährlich „gesicherte“ Baustelle vor der Schule Hopfengartenweg. Die Gehwege auf beiden Seiten des Narzissenwegs waren mit Baken gesperrt oder durch Baumaterial und Maschinen verstellt. Die Kinder mussten auf die Fahrbahn ausweichen um zu ihrer Schule zu gelangen. Ein Zustand, den Eltern, Lehrer und Schüler so nicht akzeptieren konnten. Der Vorstadtverein setzte sich bei Baufirma und Stadtverwaltung erfolgreich ein und der Weg zum Schulhaus wurde schnell wieder begehbar.

Bei einem offenen Treffen der Verkehrsgruppe im Herbst wurden Problemstellen im Stadtteil diskutiert und Ideen ausgetauscht. So z.B. künftige Standorte für die mobilen Geschwindigkeitsdisplays, Vermeidung von Schleichverkehr durch die Anliegerstraßen oder Aktionen gegen zugeparkte Gehwege rund um die Schulen. Wenn auch Sie Interesse haben beim Thema Verkehrssicherheit mitzumachen, melden Sie sich bei Ralph Lindner unter 0911 92919145.

Erhalt und Restaurierung des „Bunkers“ am Forstweiher

Erfreulich im letzten Jahr war, dass unser Engagement für den alten Schutzraum aus dem Zweiten Weltkrieg am Forstweiher auch vom Denkmalschutz gewürdigt wurde und das Hochbauamt uns beim Erhalt des in der ganzen Stadt einmaligen Relikts so unbürokratisch unterstützt. So konnten Ende letzten Jahres nun auch die Dächer der beiden Ein- und Ausgänge neu abgedichtet und verkleidet werden. Weitere Schäden durch Feuchtigkeit in der Betonkonstruktion werden damit vermieden. Nach der Rekonstruktion der Türen und der Anfertigung neuer Stahlhauben für die Luftschächte, war das die dritte große Erhaltungsmaßnahme an dem historischen Bauwerk.

Der enorme Besucherandrang zur Besichtigung der Anlage am Volkstrauertag hat uns 2017 wieder gezeigt, wie groß das Interesse an diesem historischen Thema ist. Hunderte Interessierte warteten z.T. stundenlang, um an einer der Führungen durch die unterirdischen Gänge teilzunehmen. Als besonderes Highlight hatte das Sprengkommando des Kampfmittelräumdienstes zahlreiche Fundstücke und interessante Informationen rund um die explosiven Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg dabei. Auch 2017 war das Programm rund um die Bunkerführung die erfolgreichste Veranstaltung des Vorstadtvereins im ganzen Jahr.

Eibacher Kärwa bleibt erfolgreiche Stadtteilkirchweih

Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung der Eibacher Kirchweih. Die Zusammenarbeit zwischen Schaustellern, Festwirt, Kärwaboum und Bürgerverein ist in den letzten Jahren immer intensiver geworden und eine

funktionierende Kärwa mit vielen Geschäften und Buden und ungebrochenem Besucherzuspruch ist das Ergebnis. Der Auftritt des „Kleinen Blasorchesters“ des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums oder das Aufstellen des Kinder-Kärwabaums am Festplatz sind nur zwei Beispiele für Neuerung der letzten Jahre, die für noch mehr Attraktivität sorgen.