Aktuelles

Blasorchester des Vorstadtvereins gestartet

Das „Blasorchester des Vorstadtvereins Eibach-Maiach e.V.“ ist gestartet. Am 9.12. stellten wir unser neues Stadtteilorchester offiziell der Presse vor. Mit aktuell 25 Musikerinnen und Musikern haben wir eine gute, spielfähige Formation, mit der wir in ein tolles neues Projekt für unsere Stadtteile starten.

Begonnen hat alles im Jahr 2016, als erstmals die jungen Musiker des „Kleinen Blasorchesters des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums“ beim Baumstellen zur  Eibacher Kirchweih aufgetreten sind. Der Erfolg des ersten Auftritts sprach sich  herum und schnell hatte die junge Bläsertruppe Anfragen aus ganz Nürnberg und trat regelmäßig auch außerhalb der Schule auf.

Das rief den Vorstadtverein auf den Plan, ein eigenes Stadtteilorchester zu gründen um jungen Menschen auch außerhalb der Schule eine musikalische Heimat zu bieten. Mit der evangelischen Kirchengemeinde wurde ein Partner gefunden, der den Musikern gerne den Gemeindesaal für die wöchentlichen Proben zur Verfügung stellt.

Gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Norbert Kreller (am Pult) und Pfarrer Benjamin Schimmel (links) stellten Vorstadtvereinsvorsitzender Michael Kraus (rechts) und Beirat Frank Knab (Mitte) das Orchester am 9.12. anlässlich eines Pressetermins vor.

Das Blasorchester des Vorstadtvereins ist ein offenes Angebot und alle interessierten Blasmusiker sind herzlich eingeladen dabei mitzumachen. Erste Eltern sind bereits mit an Bord und wir wünschen uns eine bunte Mischung aus jung und alt, die unsere Stadtteile Eibach und Maiach musikalisch repräsentiert.

Derzeit befinden wir uns auch auf der Suche nach Sponsoren, um z. B. einheitliche Shirts für Auftritte zu bezahlen und die Ausstattung zu finanzieren.

Haus der Vereine beschlossen

Der Stadtrat hat grünes Licht gegeben, der Vorstadtverein übernimmt nach dem Auszug der Freiwilligen Feuerwehr in ihr neues Gerätehaus die Immobilie am Zeitenwendeplatz. Wir bauen es zum „Haus der Vereine“, einem Bürgertreff und Begegnungszentrum im Herzen von Eibach um.

Vorstadtvereinschef Michael Kraus freut sich über die Zustimmung im Rat: „Die Stadt Nürnberg unterstützt uns dabei mit 450.000 € – damit können wir endlich einen Treffpunkt, Veranstaltungsort, einen Raum für Ehrenamtliche und ein Bürgerzentrum in unserem Stadtteil verwirklichen. Ich freue mich riesig über diese Chance und den Einsatz der Stadt für das Engagement der Menschen in und für unser Eibach.“

Voraussichtlich ab 2022 beginnen die Bauarbeiten an dem bisherigen Feuerwehrgerätehaus. In erster Linie gilt es, die alte Feuerwache barrierefrei zu machen und die sanitären Anlagen für einen öffentlichen Treffpunkt umzubauen. Aus der bisherigen Fahrzeughalle soll ein großer Veranstaltungsraum entstehen und der Seminarraum soll für Sitzungen, Bürgersprechstunden oder kleine Treffen fungieren. Daneben wir es eine Küche sowie Platz für Ausschank und Bewirtung geben.

„Wir wollen nicht den Kulturläden Konkurrenz machen, wir wollen, dass sich Vereine, Verbände und ehrenamtliche Organisationen dort treffen können und eine öffentliche Begegnungsstätte für die Menschen in unserem Stadtteil schaffen“, so Michael Kraus.

LKW-Parken in den Stadtteilen

Probleme mit parkenden LKWs werden unerträglich.

Mangels eines Autohofes im Hafengebiet ist es bereits seit Jahren ein Problem, dass im Stadtteil Maiach viele Lastwagen, die im Hafen oder vor den Firmen keinen Platz mehr gefunden haben, abgestellt werden. Immer häufiger wird insbesondere die Lechstraße zwischen Hafen und Isarstraße als nächtlicher LKW-Abstellplatz missbraucht. Die Nutzung der Fahrspur Richtung Maiach ist dann nicht mehr möglich und es kommt zu gefährlichen Begegnungssituationen auf der „falschen“ Straßenseite. Kann man nicht mehr aneinander vorbeifahren und die LKWs haben keine Lücke freigelassen, kommt es sogar vor, dass man rückwärts wieder hoch zur Hafenstraße fahren muss, um die Begegnungssituation aufzulösen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern einfach gefährlich.

Auch in Maiach selbst werden die für PKWs gedachten Parkstreifen entlang der Wohnhäuser gern als LKW-Parkfläche genutzt – obwohl dort streckenweise das Parken nur für PKWs zulässig ist. Das nimmt nicht nur den Anwohnern und ihren Besuchern die Parkmöglichkeiten, sondern schränkt die Sicht auf die Straße ein und sorgt für extrem enge Begegnungen und Beschädigungen an Fahrzeugen.

Lastwagen-Parkverbot und Kontrollen als Sofortmaßnahme.

Der Vorstadtverein setzt sich daher für ein LKW-Parkverbot in der Lechstraße von Hafen- bis Isarstraße ein und mahnt bei der Stadt konsequente Kontrollen in ganz Maiach an. Der Stadtrat hat bereits beschlossen, die Kommunale Verkehrsüberwachung auf weitere Stadtteile auszudehnen. Begonnen hat man mit der Ausweitung in Ziegelstein, um vor allem zur Ferienzeit das Problem mit den Urlaubsparkern vom Flughafen in den Griff zu bekommen, weitere Projektgebiete folgen. Wir fordern, dass im zweiten Schritt die Wohngebiete rund um den Hafen als Einsatzgebiet aufgenommen werden. Bis dahin muss mit regelmäßigen Sonderkontrollen zumindest ein gewisser Druck aufgebaut werden.

Autohof bleibt einzige echte Lösung.

Das nächtliche Einfahrvebot bleibt wirkungslos, die LKW werden bereits nachmittags und am frühen Abend abgestellt.

Langfristig gesehen ist ein LKW-Parkverbot aber keine Lösung. Die Fahrzeuge werden von den Firmen gebraucht und genutzt und müssen irgendwo abgestellt werden. Dies an einer Stelle zu verbieten, verlagert das Problem nur in andere Gebiete. Wir setzen uns seit vielen Jahren für einen Autohof am Hafen ein und werden nicht müde, ihn zu den Bürgerversammlungen oder in Gesprächen mit der Stadtspitze zu fordern. Immer wieder wurde mit Ausschilderungen oder zuletzt mit zeitlich begrenzten Einfahrtsverboten versucht, die Auswirkungen auf die Anwohner zu reduzieren. Wir haben all diese Versuche wohlwollend begleitet und versucht, Verständnis zu vermitteln. Jetzt ist die Grenze des Erträglichen erreicht und die Menschen brauchen endlich eine echte Lösung.

Diese könnte darin bestehen, eine freie oder bald freiwerdende Fläche im Hafen nicht neu zu vermieten, sondern als Parkplatz mit angeschlossener WC-Anlage zu betreiben. Denn nicht nur die abgestellten Fahrzeuge sind ein Problem für die Bürger. Wenn LKW-Fahrer in ihren Trucks übernachten, werden nicht selten auch Vorgärten als Toilette missbraucht und die Gehwege als Müllhalde.

Hafen als Partner gefragt.

Wir stehen zu unserem Nürnberger Hafen, er ist einer der größten Arbeitsplatz-Motoren in unserer Stadt und leistet mit den Unternehmen dort einen enormen Beitrag zur Wirtschaftskraft in der ganzen Region. Wir setzen auf die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Hafen, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten hatten, um für diese Probleme endlich eine Lösung zu finden.

Auch hier, beim Schulzentrum Südwest, werden abends und am Wochenende gerne Lastwagen geparkt.

Es gibt rund um den Hafen in den kommenden Jahren enorme Herausforderungen beim Abriss und Neubau der „Hafenbrücken“. Vielleicht ist das aber auch eine Chance, im Zuge der Planungen für Umleitungen, Sperren und Alternativen, unseren Wunsch nach einer Parkmöglichkeit für Lastwagen zu realisieren. Denn das Problem beschränkt sich nicht nur auf Maiach, auch Eibach und andere an den Hafen angrenzende Stadtteile werden zunehmend mit LKWs belastet. In den meisten Wohnbereichen Eibachs ist zwar das Abstellen von Lastwagen über 7,5 Tonnen von 22-6 Uhr grundsätzlich nicht erlaubt, mit steigendem Parkdruck und ohne Kontrollen wird es aber auch hier mehr Verstöße geben.

Ein Autohof oder zumindest LKW-Parkplatz würde für viele Stadtteile um das Hafengebiet eine deutliche Entlastung bedeuten.

wbg-Baustelle in vollem Gange

Zwischen Donauwörther- und Gundelfinger Straße werden derzeit die neuen Wohnhäuser der wbg errichtet. 56 Wohneinheiten in vier Gebäuden sollen dort bis Ende 2020 entstehen.

Die momentanen Arbeiten am Rohbau und die Tiefbohrungen für die Geothermie-Anlage sorgen für andauernden, starken Lärm und die direkten Nachbarn der Baustelle müssen viel Belastung ertragen.

Der Vorstadtverein organisiert noch vor den Sommerferien einen gemeinsamen Ortstermin mit der Wohnungsbaugesellschaft und den Nachbarn, um die Belastungssituation und den Ablauf der kommenden Bauabschnitte zu besprechen.

Danke für eine tolle Eibacher Kärwa 2019

Kärwaumzug wieder Höhepunkt.

Der traditionelle Umzug am Kärwasamstag war mit 29 Teilnehmergruppen wieder in großartiger Besetzung durch Eibach unterwegs. Brauchtumsgruppen, Vereine, Kirchen, Sportler, Kindergärten, Parteien und Verbände präsentierten wieder ihre bunt geschmückten Wagen und Fußgruppen auf ihrem Weg durch Eibach. Oldtimer-Traktoren, das Spalter Brauereifuhrwerk, das Narrenschiff der Eibanesen, eine TÜV-geprüfte rollende Holzhütte mit Ofen und Kamin und vieles mehr gab es zu sehen. Allem voran natürlich das Pferdefuhrwerk mit dem Kärwabaum und den Eibacher Kärwaboum- und Madla. Nur einen kleinen Wermutstropfen gab es. Leider konnte der Umzug dieses Jahr nicht wie gewohnt von einer Marschkapelle begleitet werden. Die Lage der Pfingstferien und viele gleichzeitig stattfindende Dorf- und Stadtfeste haben dafür gesorgt, dass alle angefragten Kapellen bereits in der Heimat verplant waren. Bereits jetzt starten wir daher die ersten Anfragen, um 2020 wieder eine Marschkapelle an der Spitze des Zuges dabei zu haben.

Das „Kleine Blasorchester“ des Sigmund-Schuckert-Gymnasium spielte zum Baumstellen auf.

Mittlerweile Tradition geworden ist der Auftritt der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 des SSG mit ihrem „Kleinen Blasorchester“. Die Kinder hatten wieder wunderbare Stücke dabei und spielten vor zahlreichen Zuschauern bis der Baum in der Senkrechten war. Nach dem Auftritt hatte Vorstadtvereinschef Michael Kraus als kleines Dankeschön wieder einen Beutel Fahrchips für Autoscooter und Co. dabei – eine Spende der Schausteller für die Schülerinnen und Schüler des Orchesters. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den jungen Musikern des Kleinen Blasorchesters und ihrem Lehrer Norbert Kreller für den tollen Auftritt.

Die Eibacher Kärwaboum- und Madla haben das Baumstellen wie immer hervorragend vorbereitet und schon in knapp einer halben Stunde stand der 2019er Kärwabaum neben dem Forstweiher. Wir sagen Danke für diese wunderbare Tradition, die mit dem Kinder-Kärwabaum, der bereits am Donnerstag auf dem Festplatz aufgestellt wurde, auch eine tolle Erfahrung für den Nachwuchs ist.

Ökumenische Kärwaandacht bringt Menschen zusammen.

Zum Kirchenjubiläum im letzten Jahr fand erstmals eine kleine Andacht, direkt nach dem Aufstellen des Kärwabaums, statt. Diese kam sowohl bei Veranstaltern als auch Publikum so gut an, dass die Kirchen gemeinsam mit uns vom Vorstadtverein und dem Kleinen Blasorchester auch dieses Jahr wieder eine „Andacht unterm Kärwabaum“ organisierten. Pfarrer Benjamin Schimmel und Diakon Michael Sporrer erinnerten an den eigentlichen Ursprung und den Sinn der „Kirchweihe“. Pfarrer Schimmel betonte, dass die Kirchweih auch heute die Menschen zusammenbringen soll, für ein fröhliches Miteinander ohne Ausgrenzung. Die Besucher sangen und beteten gemeinsam und die Schülerinnen und Schüler des SSG begleiteten die Gemeinde mit ihren Instrumenten. Eine wunderbarer Brauch, der sich da gerade entwickelt und eine Bereicherung für den Kärwasamstag.

Danke an alle Unterstützer, Helfer und Einsatzkräfte.

Wir bedanken uns bei allen – den Eibacher Unternehmen, Dienstleistern und Praxen – die uns beim Kirchweihumzug unterstützt haben. Ohne die Spenden der Firmen und ohne den ehrenamtlichen Einsatz all der Helferinnen und Helfer wäre ein solcher Kärwaumzug nicht möglich. Die Polizei sorgte auch dieses Jahr wieder für einen sicheren Verlauf und ohne Zwischenfälle ging es von der Pommernstraße über die B2 und die Motterstraße bis zum Forstweiher. Die Einsatzkräfte der Malteser und die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eibach haben den Zug wie immer hervorragend begleitet und abgesichert. Ein großer Dank auch an alle Zugteilnehmer, die über Jahre hinweg mit ihren Mitgliedern und Freunden unseren Kirchweihumzug so groß und sehenswert machen!

Stellungnahme zur Kärwa-Werbung

Wir distanzieren uns ausdrücklich von der im aktuellen Mitteilungsblatt auf den Seiten des Kärwaprogramms veröffentlichten politischen Werbeanzeige.

Die ehrenamtlichen Vereine im Stadtteil nutzen das Mitteilungsblatt, um ihre Themen, Inhalte und Veranstaltungen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zugänglich zu machen. Sie haben keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Heftes oder die Platzierung der Werbung dort. Der Eindruck, der durch die Werbeanzeige der B-I-A direkt im Beitrag und neben den Grüßen der Kärwaboum- & madla entsteht, ist nicht im Sinne der ehrenamtlich tätigen Vereine rund um die Kirchweih. Eine inhaltliche Verbindung zwischen Werbeanzeige(n) und den Mitwirkenden des Kärwaprogramms wird weder begünstigt noch ist sie gewollt.

Unsere Eibacher Kirchweih und die Traditionen rund um das Fest werden von Vereinen und den ehrenamtlich engagierten Menschen des Stadtteils getragen und möglich gemacht. Die Kärwa soll ein Fest sein, das die Leute zusammenbringt.

Kärwaprogramm 2019

Kärwa-Plakat 2019 ansehen

  • Donnerstag,  20.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    15.00 Uhr: Musik im Festzelt „BierFrankenTrio“
    16.30 Uhr: Aufstellen des Kinder-Kärwabaums am Festplatz
  • Freitag, 21.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    19.00 Uhr: Bieranstich mit Musik von den „Rothsees“
  • Samstag, 22.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    14.30 Uhr: Kärwaumzug der Vereine durch Eibach
    15.00 Uhr: Baumstellen am Forstweiher mit dem
    „Kleinen Blasorchester“ des SSG
    19.00 Uhr: Musik im Festzelt: „Stodlrocker“
  • Sonntag, 23.06.
    11.00 Uhr: Frühschoppen mit „Sepp und seine Knutschbärn“
    17.00 Uhr: Familiengaudi mit dem „Hartl-Duo“
  • Montag, 24.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    19.00 Uhr: Musik im Festzelt: „Saitenspinner“
    19:30 Uhr: Betzntanz mit Kärwaboum- und Madla
  • Dienstag, 25.06.
    14.00 Uhr: Festbetrieb auf dem Platz
    19.00 Uhr: Kärwa-Abschlussgaudi mit „ZEFIX“
    22.00 Uhr: Höhenfeuerwerk und Kärwabeerdigung

 

Infoabende Hafenbrücken

Die Stadt Nürnberg lädt im Mai zu vier Informationsveranstaltungen zum Planungsstand für den Neubau der Hafenbrücken.

13.05.2019 um 18 Uhr in der Turnhalle der Georg-Holzbauer-Mittelschule
16.05.2019 um 18 Uhr in der Aula des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums
20.05.2019 um 18 Uhr in der Aula der Max-Beckmann-Schule
23.05.2019 um 18 Uhr in der Hafenkantine

Einladung Bürgerinfo Hafenbrücken

Neuwerksteg bleibt gesperrt

Wasser- und Artenschutz verzögern Sanierung.

Bereits Ende März hätte ein Stütz-Provisorium den Rednitzsteg bei Neuwerk wieder begehbar machen sollen. Auf Nachfrage des Vorstadtvereins teilt die Stadt nun mit, dass man frühestens Ende Mai auf eine Freigabe hoffen kann. „Der Umstand, dass das Bauwerk in einem Naturschutzgebiet mit speziellem Artenschutz liegt und direkt an ein Wasserschutzgebiet angrenzt, machten umfangreiche Klärungen nötig“, begründet SÖR die massive Verzögerung.

Taucher prüften die Situation an den Pfeilern und die statischen Planungen für die verstärkenden Stützen laufen derzeit.

Wir sind über die Begründung der Verzögerung verwundert, denn bei SÖR weiß man sicher erst nicht seit Anfang April, dass der Steg in einem Naturschutzgebiet liegt. Wieder einmal wurden der Öffentlichkeit Termine genannt, die wohl bereits zum Zeitpunkt der Bekanntgabe unrealistisch waren.

Der Neuwerksteg ist eine extrem wichtige Verbindung für die Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur die Erreichbarkeit des Naherholungsgebietes Rednitztal ist durch die Sperrung eingeschränkt, auch der Schulweg von Eibach nach Stein und umgekehrt ist für die Kinder deutlich weiter und führt über stark befahrene Straßen. Der Vorstadtverein drängt daher auf eine schnelle Lösung.

Verkehrssicherheit auf dem Schulweg

Mehrere Sanierungen und Straßenbauarbeiten im Umfeld unseres Stadtteils bringen momentan viel zusätzlichen Verkehr auf die Straßen in Eibach. Zahlreiche Beschwerden über die damit einhergehenden Gefahrensituationen erreichen unseren Bürgerverein und insbesondere viele Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg. Wir möchten Sie daher auf die besonders gefährliche Verkehrssituation aufmerksam machen, die derzeit rund um die Schulen herrscht und bitten, ihre Kinder über diese Gefahrensituation zu informieren und zu erhöhter Vorsicht auf dem Schulweg anzuhalten.

Bedingt durch die Sperre der Auffahrt Schweinau auf die Südwesttangente Richtung Feucht wurde eine Umleitung eingerichtet, die über die Weißenburger Straße, Eibacher Hauptstraße und Hafenstraße führt. In der Folge dieser Umleitung kommt es insbesondere an der Kreuzung Eibacher Hauptstraße / Schußleitenweg am Morgen vor Schulbeginn zu teilweise chaotischen Verkehrssituationen. Da sich der Verkehr vor dieser Kreuzung bis weit nach Röthenbach zurückstaut, nutzen manche Autofahrer jeden Meter und fahren trotz Rotschaltung der Ampel in die Kreuzung ein, so dass der Verkehr blockiert wird. Außerdem wird teilweise die Rechtsabbiegerspur (auf Höhe „EDEKA“ und „Burger King“) zum Überholen des ruhenden Verkehrs genutzt, um sich dann nach der Kreuzung wieder links einzureihen. Für die Schulkinder, die diese Stelle auf ihrem täglichen Schulweg passieren, bedeutet dies dass sie jederzeit – trotz grüner Fußgängerampel – mit anfahrenden oder durchfahrenden Autos im Kreuzungsbereich rechnen müssen.

Hinzu kommt, dass ortskundige Autofahrer die Ahornstraße, die Eibacher Schulstraße und den Fürreuthweg vermehrt als Ausweichroute zur Hafenstraße nutzen, so dass es auch hier zu einer erhöhten Verkehrsbelastung und gefährlichen Situationen durch überhöhte Geschwindigkeit kommt.

Diese Verkehrssituation wird nach Auskunft des Servicebetriebs Öffentlicher Raum der Stadt Nürnberg (SÖR) noch bis mindestens 12. April 2019 anhalten, solange die Umleitung besteht.