Jahresbauprogramm 2018

Alle Bauarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum in Eibach/Maiach für 2018:

In Alphabetischer Reihenfolge der Straßennamen

  • A73
    Anschlussstelle N-Süd – Hafen-Ost:  Ausbauarbeiten mit 2 Behelfsfahrstreifen
  • Donaustraße
    / Isarstr.:  Wasserleitungsverlegung
    Nr. 75 – 77: Verlegen einer Telekommunikationslinie
  • Eibacher Hauptstraße
    Entengraben: Grünanlagenweg
    Hinterhofstraße: Fahrbahndecke ausbessern
    Motterstraße, Bushaltestelle Eibach-Mitte: behindertengerecht umbauen
  • Fritz-Weidner-Straße
    Entengraben: Neubau und Sanierung Durchlass, Restarbeiten ökologische Durchgängigkeit
  • Jägerstraße
    Nr. 39 – 53: Kabelschutzrohrverlegung
  • Lechstraße
    Nr. 73a – 83: Verlegung von Stromleitungen
  • Motterstraße
    Nr. 28 – Forst: Stromleitungsverlegung
  • Pappenheimer Straße
    Nr. 17 – 19a: 400V-Netzkabelverlegung
  • Rötenbeckstraße
    Nr. 13: Kanalerschließung

Rückblick 2017 & Ausblick 2018

Sanierung der Eibacher Hauptstraße verzögert sich weiter

Klassischerweise dreht sich in Eibach und Maiach viel ums Thema Verkehr – so auch in 2017:

Die größte Enttäuschung im vergangenen Jahr war dabei die Gewissheit, dass die Sanierung und Umgestaltung der Eibacher Hauptstraße zwischen Hinterhofstraße und Königshofer Weg nicht ohne langwieriges Planfeststellungsverfahren machbar sein wird. Ein Rückschlag um Jahre, denn eigentlich hätten die Arbeiten nun – 2018 – beginnen sollen. Der Vorstadtverein kämpft seit über 10 Jahren für mehr Verkehrssicherheit dort entlang der 10 Ein- und Ausfahrten zu Tankstelle, Discountern, Hotel, Supermarkt, usw.

Gleichzeitig wohnt dieser Niederlage ein Erfolg inne. Die Stadt befasst sich nun so intensiv wie nie mit unseren Vorschlägen, ohne einen Totalumbau Fuß- und Radweg breiter und sicherer zu machen. Die Beteiligung und Umsetzung dort ist einer unserer wichtigsten Punkte für 2018.

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Vorstadtverein will Sanierung der Hauptstraße vor Hafenbrücken-Neubau

Wie Baureferent und Bürgermeister zur Bürgerversammlung im April überraschend bekanntgaben, könnte sich die Sanierung und Neugestaltung der Eibacher Hauptstraße von Hinterhofstraße bis Königshofer Weg noch um acht Jahre verzögern. Ein von der Bezirksregierung gefordertes Planfeststellungsverfahren würde die Planungen so lange hinauszögern, bis Abriss und Neubau der Hafenbrücken in den gleichen Zeitraum fällt. Doch beide Straßenbauprojekte gleichzeitig umzusetzen, birgt Risiko für noch mehr Stau, Umleitungen und Verkehrschaos.

Der Vorstadtverein diskutiert zusammen mit dem Baureferat und Verkehrsplanungsamt der Stadt derzeit, welche Möglichkeiten bestehen, die Sanierung doch noch vor dem Abriss der Hafenbrücken umzusetzen.

Neuer Fuß- und Radweg, zentrale Zufahrt zu den Supermärkten, Linksabbiegespur

Wichtigste Forderung des Vorstadtvereins bei der Neugestaltung der Hauptstraße ist die Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Bei mehreren Ortsterminen mit der Stadtverwaltung in den letzten Jahren, konnten wir bereits unsere Ideen einbringen.

Eine Linksabbiegespur auf Höhe der Discounter und Supermärkte – vor der Eimündung zum Gewerbegebiet – würde den Rückstau durch Eibach reduzieren. Die bisher zehn Querungen des Fuß- und Radwegs zwischen Tankstelle und Neuburger Straße sollen verschwinden, eine zentrale Ein- und Ausfahrt mit Verteilung des Verkehrs auf die Parkplätze würde Radfahrer und Fußweg endlich sauber vom Autoverkehr trennen. Auch eine Verbindung der Parklätze von Edeka über Aldi bis Netto und DM für Fahrzeuge würde helfen – ein Vorschlag den viele Bürgerinnen und Bürger gerne umgesetzt sehen würden.

Wir hoffen, die Verhandlungen zwischen Stadt und Regierung ergeben eine Chance, diese Umbaumaßnahmen bereits vor dem Brückenprojekt 2019 umzusetzen. Wir bleiben weiter am Ball und werden alles dran setzen, dabei zu unterstützen

Bericht von der Bürgerversammlung 2016

Am 14. April fand die Bürgerversammlung für die Stadtteile Gebersdorf, Röthenbach, Eibach und Maiach statt. Die Veranstaltung in der Turnhalle der Helene-von-Forster-Schule in Röthenbach war bis zum letzten Platz mit ca. 500 Bürgerinnen und Bürgern besucht.

Hier sehen sie einen kurzen Überblick über die Themen, die der Vorstadtverein auf die Tagesordnung setzte:

  • Sanierung der Eibacher Hauptstraße
  • Abriss und Neubau der Hafenbrücken
  • Park- und WC-Anlage für LKW im Hafengebiet
  • Aufenthaltsqualität im Ortskern
  • Seniorenwohnen und Pflegeeinrichtungen im Stadtteil
  • Neubau zwischen Donauwörther- und Gundelfinger Straße
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Straßensanierung geht voran – Donau und Hafenstraße

Nachdem bereits vor wenigen Jahren der östliche Teil der Hafenstraße bis zur Autobahnauffahrt saniert wurde, stand im Mai 2015 nun das westliche Stück bis nach Eibach auf dem Bauprogramm. Ebenso wurde die Donaustraße von der Rheinstraße bis zur Hafenstraße mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Damit sind die Straßensanierungen rund um Maiach endlich abgeschlossen.

Jetzt gilt es, nach und nach die Straßenschäden in Maiach selbst anzugehen – so z.B. die Lechstraße, wie bereits oben im Artikel erwähnt. Intakte Straßen ohne Schlaglöcher oder Senken sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für Lärmminderung im Stadtteil. Denn gerade LKW verursachen auf schlechten Straßen wesentlich mehr Krach.

Die Hafenstraße bekam beidseitig eine neue Fahrbahndecke

 

Stadt geht Verkehrsprobleme in Maiach an

Bereits im Oktober letzten Jahres lud der Vorstadtverein zu einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Verkehrsplanungsamt in Maiach. Bei der Diskussion vor Ort kamen zahlreiche Probleme auf den Tisch. So z. B. gefährliche LKW-Begegnungen, Lärm durch laufende Aggregate oder Straßenschäden die dafür sorgen, dass vorbeifahrende Laster noch mehr Lärm machen.

Nun geht die Stadt einige Probleme an und will damit endlich Verbesserungen für die Anwohner erreichen.

Einhaltung von Tempo 30

Die Isarstraße wird ein Schwerpunkt der Überwachung durch den Kommunalen Zweckverband Verkehrsüberwachung. Bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung (Poller, Inseln, etc.) sind dort leider nicht möglich, da die Radien der Einfahrten zu den Firmen weiterhin LKW-tauglich bleiben müssen.

In der Lechstraße (Einmündung Hafenstraße bis Isarstraße) ist eine Überwachung wegen der kurzen Messstrecke rechtlich schwierig. Die Bußgelder hätten juristisch bei einer Überprüfung keinen Bestand.

In der Hamburger Straße wurde ein Durchfahrverbot (außer für die Firmenanlieger) in den Abend- und Nachtstunden von Freitag bis Sonntag verhängt. Dies sollte effektiv gegen die Treffen und Beschleunigungsrennen der Raser- und Tuningszene wirken, die dort häufig stattgefunden haben.

Einfahrverbot für LKW in die Lechstraße

Die Stadt wird – vorerst probeweise – ein Einfahrverbot für LKW von der Hafenstraße in die Lechstraße von 22 bis 6 Uhr verhängen. Wann die Anordnung umgesetzt wird und die entsprechende Beschilderung aufgestellt wird, werden wir so bald wie möglich bekannt geben. Zusätzlich werden einzelne Straßenschäden in der Lechstraße behoben – eine vollständige Sanierung der gesamten Fahrbahndecke ist bisher allerdings nicht geplant.

Wegweisung zu Vermeidung von Suchfahrten

Durch Wegweiser soll künftig der Verkehr von der Hafenstraße über die Donaustraße in das Gewerbegebiet geleitet werden. Dies wird – neben dem Einfahrverbot 22 bis 6 Uhr – zusätzlich zur Entlastung der Lechstraße beitragen.

Lärmbelästigung durch Kühlaggregate

Das Umweltamt der Stadt Nürnberg hat sich der Sache angenommen und die entsprechende Firma, bzw. die Fahrer ermahnt, den Betrieb der Kühlaggregate in der Nacht und am Wochenende zu unterlassen. Bei Verstößen wurden Sanktionen angekündigt.