Deckensanierung Eibacher Hauptstraße

Vom 23. bis 28. April (2. Osterferienwoche) wird die Fahrbahndecke der Eibacher Hautpstraße zwischen Hinterhofstraße und Einsteinring erneuert.

Während der Baumaßnahmen ist die Eiabcher Hauptstraße nur in südlicher Richtung befahrbar! Der Verkehr aus Süden wird über Vorjurastraße und Frankenschnellweg umgeleitet.

Wir hoffen sehr, dass die Stadt dabei auch die zugesagten Verbesserungen an Fuß- und Radweg umsetzt.

Rückblick 2018 – Ausblick 2019

Rückblick 2018

Eibacher Hauptstraße wurde nicht saniert.

Foto: M. Kraus

Sehr gefreut hat es uns, dass wir  mit der Stadt einen Kompromiss zur „Zwischensanierung“ der Eibacher Hauptstraße und die Verbesserungen an Fuß- und Radweg dort vereinbaren konnten. In der Bürgerversammlung im März hatte die Stadtverwaltung den Start der Bauarbeiten in „wenigen Wochen“ zugesagt. Negativ ist, dass die Eibacher Bürgerinnen und Bürger darauf noch heute warten. Uns ist klar, die Stadt kann bei der Ausschreibung der Bauarbeiten nicht einfach das doppelte der genehmigten Summen bezahlen. Aber die öffentliche Zusage, ohne den Auftrag bereits sicher vergeben zu haben, das hat viele Menschen enttäuscht. Lediglich der Verschwenk des Radwegs auf Höhe der Hinterhofstraße wurde inzwischen begonnen, noch immer ohne Markierung. Dafür mit einem Verkehrsschildpfosten mitten in der Trasse.

 

Beliebter Kirchweihumzug durch unseren Stadtteil.

Foto: Armin Koch

Mit 30 Teilnehmergruppen und über 500 Aktiven auf den Wägen und bei den Gruppen war es wieder einmal ein besonderes Erlebnis, durch die Straßen des Stadtteils zu ziehen und anschließend beim traditionellen Baumstellen der „Eibacher Kärwaboum und -madla“ dabei zu sein.  Das „Kleine Blasorchester“ des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums unter der Leitung von Norbert Kreller spielte auch heuer wieder sein beliebtes Kärwaprogramm am Forstweiher und Pfarrer Benjamin Schimmel machte mit seiner Andacht nach dem Baumstellen das 675-jährige Kirchenjubiläum in Eibach passend zur Kirchweih gegenwärtig.

Historischer Deckungsgraben am Forstweiher unter Denkmalschutz gestellt.

Foto: T. Hackel

Seit nunmehr 8 Jahren kümmert sich der Vorstadtverein um den alten „Bunker“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Seither wurden in ehrenamtlicher Arbeit von Frank Zeltner und seiner Mannschaft aus Helferinnen und Helfern die Türen restauriert, Handläufe angebracht, die Luftschächte saniert und mit Hilfe der Stadt Nürnberg die Dachkonstruktion der Zugänge repariert. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn 2018 nahm das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Anlage nach einem Ortstermin in die Liste der Denkmäler auf. Der Deckungsgraben in Eibach ist der einzige verbliebene seiner Art von ehemals fast 150 dieser kleinen Zivilschutzräume im gesamten Stadtgebiet. Wir sind stolz auf diese Leistung und wollen auch weiterhin an dem Erhalt der Anlage arbeiten. Auch 2018 veranstalteten wir eine öffentliche Führung in den alten Schutzräumen am Volkstrauertag nach der Prozession zum Kriegsdenkmal am Forstweiher. Erstmals gab es auch eine Sonderführung für eine Klasse der Bertolt-Brecht-Schule zusammen mit ihren Gastschülern aus Italien.

Ausblick 2019

Wohnungsbau in Maiach zwischen Donaustraße und Innstraße.

Im Mittelpunkt für 2019 steht zum einen die geplante Bebauung zwischen Donau- und Innstraße in Maiach. Auf unserer Informationsveranstaltung dazu wurde mit den Anwohnern ein Kompromiss in Sachen Stellplätze erarbeitet. Statt der vorgeschriebenen 0,5 Parkplätze pro Wohnung im geförderten Wohnungsbau soll es nach den Wünschen der Anwohner mindestens einen Parkplatz pro Wohneinheit geben. Dafür nimmt man vor Ort in der Nachbarschaft gerne in Kauf, wenn eines der drei geplanten Gebäude eine Etage höher gebaut wird. Die beiden anderen Wohnhäuser sollen dafür verkürzt werden. Bei gleichbleibender Anzahl der Wohnungen wäre so mehr Platz für die Anlage von Parkflächen. Wir hoffen, dass die Stadt die entsprechenden Planänderungen auch genehmigt.

Eibacher Hauptstraße und Hafenbrücken.

Weitere wichtige Themen in unseren Stadtteilen sind natürlich die Sanierung der Hauptstraße sowie die Planungen zu den Hafenbrücken. Die Unterspülung der Frankenschnellwegbrücke im Dezember 2018 und das damit verbundene Verkehrschaos haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine verlässliche und belastbare Planung der Umleitungen und Ausweichstrecken ist, wenn die Sanierung der drei Hafenbrücken gleichzeitig beginnt. Vor dem Start der Bauarbeiten an den Brücken muss nun unbedingt die Sanierung der Eibacher Hauptstraße umgesetzt werden. Der Vorstadtverein hat jahrelang die Erneurung der Straße, aber insbesondere auch die Verbessrung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer gefordert. Das Versprechen der Stadt aus dem Frühjahr 2018 muss 2019 endlich eingelöst und die Hauptstraße zwischen Königshofer Weg und Hinterhofstraße saniert werden.

Bauen um jeden Preis?

Nachverdichtung contra Freiflächen und Natur wird generell ein Riesenthema der nächsten Jahre – nicht nur in Eibach und Maiach. Die Bauprojekte in der Gundelfinger Straße und an der Innstraße sind nur zwei Beispiele für die enorme Nachverdichtung, welche derzeit in Nürnberg stattfindet. Die letzten Baulücken werden geschlossen und immer dichter geplante und höhere Gebäude werden errichtet. Wenn dabei Brachflächen oder vorher bereits bebaute Grundstücke genutzt werden, muss das wohl hingenommen werden.

Wenn es aber um Naturflächen, Wald oder die letzten Grünoasen im Stadtteil geht, dann ist der Widerstand der Stadtteilbewohner verständlich. Auch wir vom Vorstadtverein wollen uns für den Erhalt von Freiräumen einsetzen, so zum Beispiel beim Naturfreunde-Gelände in der Castellstraße. Auch hier gibt es Planungen für eine Wohnbebauung auf dem größten Teil des Areals. Wir werden uns gerne mit und für die Vereine und Gruppen, die dieses Gelände für Ihre Treffen, Feste, Aktivitäten und Veranstaltungen nutzen, einsetzen um die Grünfläche mit ihren Bäumen zu erhalten.

Erhalt von Tradition und Brauchtum.

Die Eibacher Kirchweih und unser traditioneller Kärwaumzug sind feste Bestandteile unserer Identität in Eibach. Die Menschen wollen diese Veranstaltungen und der Stadtteil braucht sie als Treffpunkt für Jung und Alt. Genauso wie vor einigen Jahren die Kirchweih aus dem Eichenhain verschwinden sollte, geht es nun um den Erhalt der Kirchweihumzüge in ganz Nürnberg. Auflagen und Vorschriften machen es von Jahr zu Jahr schwieriger, den Umzug zu organisieren und allein ehrenamtlich durchzuführen. Die Vereine und Verbände in Eibach haben in den letzten Jahren großartiges geleistet und unseren Kärwaumzug zum stadtweiten Vorbild in der Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer gemacht. Wir arbeiten mit allen Kräften daran, dass die Stadt Nürnberg gemeinsam mit den Bürger- und Vorstadtvereinen eine Lösung findet, die Auflagen auf einem realistischen, umsetzbaren Maß zu halten.

Kommunalwahl wirft ihre Schatten voraus.

Im Jahr 2020 werden in Nürnberg wieder der Stadtrat sowie der Oberbürgermeister gewählt. Schon 2019 wird der Wahlkampf beginnen und die Parteien werden auch mit stadtteilbezogenen Themen um Ihre Stimme werben. Wir als Vorstadtverein sind überparteilich und von der Politik erwarten wir Verlässlichkeit und lieber die „kleine Lösung“ vor Ort, die funktioniert, als den vermeintlich „großen Wurf“, der spät oder nie kommt. Wir freuen uns darauf, die Eibacher und Maiacher Themen, Probleme und Ideen in die Kommunalpolitik einzubringen und gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zu diskutieren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

Jahresbauprogramm 2018

Alle Bauarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum in Eibach/Maiach für 2018:

In Alphabetischer Reihenfolge der Straßennamen

  • A73
    Anschlussstelle N-Süd – Hafen-Ost:  Ausbauarbeiten mit 2 Behelfsfahrstreifen
  • Donaustraße
    / Isarstr.:  Wasserleitungsverlegung
    Nr. 75 – 77: Verlegen einer Telekommunikationslinie
  • Eibacher Hauptstraße
    Entengraben: Grünanlagenweg
    Hinterhofstraße: Fahrbahndecke ausbessern
    Motterstraße, Bushaltestelle Eibach-Mitte: behindertengerecht umbauen
  • Fritz-Weidner-Straße
    Entengraben: Neubau und Sanierung Durchlass, Restarbeiten ökologische Durchgängigkeit
  • Jägerstraße
    Nr. 39 – 53: Kabelschutzrohrverlegung
  • Lechstraße
    Nr. 73a – 83: Verlegung von Stromleitungen
  • Motterstraße
    Nr. 28 – Forst: Stromleitungsverlegung
  • Pappenheimer Straße
    Nr. 17 – 19a: 400V-Netzkabelverlegung
  • Rötenbeckstraße
    Nr. 13: Kanalerschließung

Rückblick 2017 & Ausblick 2018

Sanierung der Eibacher Hauptstraße verzögert sich weiter

Klassischerweise dreht sich in Eibach und Maiach viel ums Thema Verkehr – so auch in 2017:

Die größte Enttäuschung im vergangenen Jahr war dabei die Gewissheit, dass die Sanierung und Umgestaltung der Eibacher Hauptstraße zwischen Hinterhofstraße und Königshofer Weg nicht ohne langwieriges Planfeststellungsverfahren machbar sein wird. Ein Rückschlag um Jahre, denn eigentlich hätten die Arbeiten nun – 2018 – beginnen sollen. Der Vorstadtverein kämpft seit über 10 Jahren für mehr Verkehrssicherheit dort entlang der 10 Ein- und Ausfahrten zu Tankstelle, Discountern, Hotel, Supermarkt, usw.

Gleichzeitig wohnt dieser Niederlage ein Erfolg inne. Die Stadt befasst sich nun so intensiv wie nie mit unseren Vorschlägen, ohne einen Totalumbau Fuß- und Radweg breiter und sicherer zu machen. Die Beteiligung und Umsetzung dort ist einer unserer wichtigsten Punkte für 2018.

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Vorstadtverein will Sanierung der Hauptstraße vor Hafenbrücken-Neubau

Wie Baureferent und Bürgermeister zur Bürgerversammlung im April überraschend bekanntgaben, könnte sich die Sanierung und Neugestaltung der Eibacher Hauptstraße von Hinterhofstraße bis Königshofer Weg noch um acht Jahre verzögern. Ein von der Bezirksregierung gefordertes Planfeststellungsverfahren würde die Planungen so lange hinauszögern, bis Abriss und Neubau der Hafenbrücken in den gleichen Zeitraum fällt. Doch beide Straßenbauprojekte gleichzeitig umzusetzen, birgt Risiko für noch mehr Stau, Umleitungen und Verkehrschaos.

Der Vorstadtverein diskutiert zusammen mit dem Baureferat und Verkehrsplanungsamt der Stadt derzeit, welche Möglichkeiten bestehen, die Sanierung doch noch vor dem Abriss der Hafenbrücken umzusetzen.

Neuer Fuß- und Radweg, zentrale Zufahrt zu den Supermärkten, Linksabbiegespur

Wichtigste Forderung des Vorstadtvereins bei der Neugestaltung der Hauptstraße ist die Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Bei mehreren Ortsterminen mit der Stadtverwaltung in den letzten Jahren, konnten wir bereits unsere Ideen einbringen.

Eine Linksabbiegespur auf Höhe der Discounter und Supermärkte – vor der Eimündung zum Gewerbegebiet – würde den Rückstau durch Eibach reduzieren. Die bisher zehn Querungen des Fuß- und Radwegs zwischen Tankstelle und Neuburger Straße sollen verschwinden, eine zentrale Ein- und Ausfahrt mit Verteilung des Verkehrs auf die Parkplätze würde Radfahrer und Fußweg endlich sauber vom Autoverkehr trennen. Auch eine Verbindung der Parklätze von Edeka über Aldi bis Netto und DM für Fahrzeuge würde helfen – ein Vorschlag den viele Bürgerinnen und Bürger gerne umgesetzt sehen würden.

Wir hoffen, die Verhandlungen zwischen Stadt und Regierung ergeben eine Chance, diese Umbaumaßnahmen bereits vor dem Brückenprojekt 2019 umzusetzen. Wir bleiben weiter am Ball und werden alles dran setzen, dabei zu unterstützen

Bericht von der Bürgerversammlung 2016

Am 14. April fand die Bürgerversammlung für die Stadtteile Gebersdorf, Röthenbach, Eibach und Maiach statt. Die Veranstaltung in der Turnhalle der Helene-von-Forster-Schule in Röthenbach war bis zum letzten Platz mit ca. 500 Bürgerinnen und Bürgern besucht.

Hier sehen sie einen kurzen Überblick über die Themen, die der Vorstadtverein auf die Tagesordnung setzte:

  • Sanierung der Eibacher Hauptstraße
  • Abriss und Neubau der Hafenbrücken
  • Park- und WC-Anlage für LKW im Hafengebiet
  • Aufenthaltsqualität im Ortskern
  • Seniorenwohnen und Pflegeeinrichtungen im Stadtteil
  • Neubau zwischen Donauwörther- und Gundelfinger Straße
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Straßensanierung geht voran – Donau und Hafenstraße

Nachdem bereits vor wenigen Jahren der östliche Teil der Hafenstraße bis zur Autobahnauffahrt saniert wurde, stand im Mai 2015 nun das westliche Stück bis nach Eibach auf dem Bauprogramm. Ebenso wurde die Donaustraße von der Rheinstraße bis zur Hafenstraße mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Damit sind die Straßensanierungen rund um Maiach endlich abgeschlossen.

Jetzt gilt es, nach und nach die Straßenschäden in Maiach selbst anzugehen – so z.B. die Lechstraße, wie bereits oben im Artikel erwähnt. Intakte Straßen ohne Schlaglöcher oder Senken sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für Lärmminderung im Stadtteil. Denn gerade LKW verursachen auf schlechten Straßen wesentlich mehr Krach.

Die Hafenstraße bekam beidseitig eine neue Fahrbahndecke