LKW-Parken in den Stadtteilen

Probleme mit parkenden LKWs werden unerträglich.

Mangels eines Autohofes im Hafengebiet ist es bereits seit Jahren ein Problem, dass im Stadtteil Maiach viele Lastwagen, die im Hafen oder vor den Firmen keinen Platz mehr gefunden haben, abgestellt werden. Immer häufiger wird insbesondere die Lechstraße zwischen Hafen und Isarstraße als nächtlicher LKW-Abstellplatz missbraucht. Die Nutzung der Fahrspur Richtung Maiach ist dann nicht mehr möglich und es kommt zu gefährlichen Begegnungssituationen auf der „falschen“ Straßenseite. Kann man nicht mehr aneinander vorbeifahren und die LKWs haben keine Lücke freigelassen, kommt es sogar vor, dass man rückwärts wieder hoch zur Hafenstraße fahren muss, um die Begegnungssituation aufzulösen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern einfach gefährlich.

Auch in Maiach selbst werden die für PKWs gedachten Parkstreifen entlang der Wohnhäuser gern als LKW-Parkfläche genutzt – obwohl dort streckenweise das Parken nur für PKWs zulässig ist. Das nimmt nicht nur den Anwohnern und ihren Besuchern die Parkmöglichkeiten, sondern schränkt die Sicht auf die Straße ein und sorgt für extrem enge Begegnungen und Beschädigungen an Fahrzeugen.

Lastwagen-Parkverbot und Kontrollen als Sofortmaßnahme.

Der Vorstadtverein setzt sich daher für ein LKW-Parkverbot in der Lechstraße von Hafen- bis Isarstraße ein und mahnt bei der Stadt konsequente Kontrollen in ganz Maiach an. Der Stadtrat hat bereits beschlossen, die Kommunale Verkehrsüberwachung auf weitere Stadtteile auszudehnen. Begonnen hat man mit der Ausweitung in Ziegelstein, um vor allem zur Ferienzeit das Problem mit den Urlaubsparkern vom Flughafen in den Griff zu bekommen, weitere Projektgebiete folgen. Wir fordern, dass im zweiten Schritt die Wohngebiete rund um den Hafen als Einsatzgebiet aufgenommen werden. Bis dahin muss mit regelmäßigen Sonderkontrollen zumindest ein gewisser Druck aufgebaut werden.

Autohof bleibt einzige echte Lösung.

Das nächtliche Einfahrvebot bleibt wirkungslos, die LKW werden bereits nachmittags und am frühen Abend abgestellt.

Langfristig gesehen ist ein LKW-Parkverbot aber keine Lösung. Die Fahrzeuge werden von den Firmen gebraucht und genutzt und müssen irgendwo abgestellt werden. Dies an einer Stelle zu verbieten, verlagert das Problem nur in andere Gebiete. Wir setzen uns seit vielen Jahren für einen Autohof am Hafen ein und werden nicht müde, ihn zu den Bürgerversammlungen oder in Gesprächen mit der Stadtspitze zu fordern. Immer wieder wurde mit Ausschilderungen oder zuletzt mit zeitlich begrenzten Einfahrtsverboten versucht, die Auswirkungen auf die Anwohner zu reduzieren. Wir haben all diese Versuche wohlwollend begleitet und versucht, Verständnis zu vermitteln. Jetzt ist die Grenze des Erträglichen erreicht und die Menschen brauchen endlich eine echte Lösung.

Diese könnte darin bestehen, eine freie oder bald freiwerdende Fläche im Hafen nicht neu zu vermieten, sondern als Parkplatz mit angeschlossener WC-Anlage zu betreiben. Denn nicht nur die abgestellten Fahrzeuge sind ein Problem für die Bürger. Wenn LKW-Fahrer in ihren Trucks übernachten, werden nicht selten auch Vorgärten als Toilette missbraucht und die Gehwege als Müllhalde.

Hafen als Partner gefragt.

Wir stehen zu unserem Nürnberger Hafen, er ist einer der größten Arbeitsplatz-Motoren in unserer Stadt und leistet mit den Unternehmen dort einen enormen Beitrag zur Wirtschaftskraft in der ganzen Region. Wir setzen auf die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Hafen, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten hatten, um für diese Probleme endlich eine Lösung zu finden.

Auch hier, beim Schulzentrum Südwest, werden abends und am Wochenende gerne Lastwagen geparkt.

Es gibt rund um den Hafen in den kommenden Jahren enorme Herausforderungen beim Abriss und Neubau der „Hafenbrücken“. Vielleicht ist das aber auch eine Chance, im Zuge der Planungen für Umleitungen, Sperren und Alternativen, unseren Wunsch nach einer Parkmöglichkeit für Lastwagen zu realisieren. Denn das Problem beschränkt sich nicht nur auf Maiach, auch Eibach und andere an den Hafen angrenzende Stadtteile werden zunehmend mit LKWs belastet. In den meisten Wohnbereichen Eibachs ist zwar das Abstellen von Lastwagen über 7,5 Tonnen von 22-6 Uhr grundsätzlich nicht erlaubt, mit steigendem Parkdruck und ohne Kontrollen wird es aber auch hier mehr Verstöße geben.

Ein Autohof oder zumindest LKW-Parkplatz würde für viele Stadtteile um das Hafengebiet eine deutliche Entlastung bedeuten.

Infoabende Hafenbrücken

Die Stadt Nürnberg lädt im Mai zu vier Informationsveranstaltungen zum Planungsstand für den Neubau der Hafenbrücken.

13.05.2019 um 18 Uhr in der Turnhalle der Georg-Holzbauer-Mittelschule
16.05.2019 um 18 Uhr in der Aula des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums
20.05.2019 um 18 Uhr in der Aula der Max-Beckmann-Schule
23.05.2019 um 18 Uhr in der Hafenkantine

Einladung Bürgerinfo Hafenbrücken

Aktuelle Verkehrszählung veröffentlicht

Informationen zur letzten Verkehrszählung – Schwerpunkt Hafen.

Im Verkehrsausschuss am 26.01.2018 wurden die Ergebnisse der letzten Verkehrszählung vorgestellt. Ein Schwerpunkt dieser Zählungen war das Hafengebiet. Das Verkehrsaufkommen rund um das Hafengebiet hat im Vergleich zu 2013 um 6 % zugenommen und liegt wieder auf dem Niveau von 2008.

Auch die Zahlen für die Eibacher Hauptstraße sind wieder auf 2008er Niveau gestiegen. Da die Vollsperrung der Vorjurastraße jedoch erst am Tag vor der Zählung aufgehoben wurde, dürften die Zahlen verfälscht sein, da zahlreiche Autofahrer noch die Ausweicherouten über Marthweg oder eben die Eibacher Hauptstraße gewählt haben.

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Bericht von der Bürgerversammlung 2016

Am 14. April fand die Bürgerversammlung für die Stadtteile Gebersdorf, Röthenbach, Eibach und Maiach statt. Die Veranstaltung in der Turnhalle der Helene-von-Forster-Schule in Röthenbach war bis zum letzten Platz mit ca. 500 Bürgerinnen und Bürgern besucht.

Hier sehen sie einen kurzen Überblick über die Themen, die der Vorstadtverein auf die Tagesordnung setzte:

  • Sanierung der Eibacher Hauptstraße
  • Abriss und Neubau der Hafenbrücken
  • Park- und WC-Anlage für LKW im Hafengebiet
  • Aufenthaltsqualität im Ortskern
  • Seniorenwohnen und Pflegeeinrichtungen im Stadtteil
  • Neubau zwischen Donauwörther- und Gundelfinger Straße
    „Bericht von der Bürgerversammlung 2016“ weiterlesen

Neubau der Hafenbrücken – ein Großprojekt wirft seine Schatten voraus

Ende letzten Jahres informierte die Stadt Nürnberg mit einer Veranstaltung in der Aula des Schulzentrums über die ab 2019 geplanten Bauarbeiten an den Hafenbrücken. Trotz des noch langen Vorlaufs bis zum Beginn der Arbeiten sind die Planungen und Vorbereitungen bereits im vollen Gang. „Neubau der Hafenbrücken – ein Großprojekt wirft seine Schatten voraus“ weiterlesen

Straßensanierung geht voran – Donau und Hafenstraße

Nachdem bereits vor wenigen Jahren der östliche Teil der Hafenstraße bis zur Autobahnauffahrt saniert wurde, stand im Mai 2015 nun das westliche Stück bis nach Eibach auf dem Bauprogramm. Ebenso wurde die Donaustraße von der Rheinstraße bis zur Hafenstraße mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Damit sind die Straßensanierungen rund um Maiach endlich abgeschlossen.

Jetzt gilt es, nach und nach die Straßenschäden in Maiach selbst anzugehen – so z.B. die Lechstraße, wie bereits oben im Artikel erwähnt. Intakte Straßen ohne Schlaglöcher oder Senken sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für Lärmminderung im Stadtteil. Denn gerade LKW verursachen auf schlechten Straßen wesentlich mehr Krach.

Die Hafenstraße bekam beidseitig eine neue Fahrbahndecke

 

Stadt geht Verkehrsprobleme in Maiach an

Bereits im Oktober letzten Jahres lud der Vorstadtverein zu einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Verkehrsplanungsamt in Maiach. Bei der Diskussion vor Ort kamen zahlreiche Probleme auf den Tisch. So z. B. gefährliche LKW-Begegnungen, Lärm durch laufende Aggregate oder Straßenschäden die dafür sorgen, dass vorbeifahrende Laster noch mehr Lärm machen.

Nun geht die Stadt einige Probleme an und will damit endlich Verbesserungen für die Anwohner erreichen.

Einhaltung von Tempo 30

Die Isarstraße wird ein Schwerpunkt der Überwachung durch den Kommunalen Zweckverband Verkehrsüberwachung. Bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung (Poller, Inseln, etc.) sind dort leider nicht möglich, da die Radien der Einfahrten zu den Firmen weiterhin LKW-tauglich bleiben müssen.

In der Lechstraße (Einmündung Hafenstraße bis Isarstraße) ist eine Überwachung wegen der kurzen Messstrecke rechtlich schwierig. Die Bußgelder hätten juristisch bei einer Überprüfung keinen Bestand.

In der Hamburger Straße wurde ein Durchfahrverbot (außer für die Firmenanlieger) in den Abend- und Nachtstunden von Freitag bis Sonntag verhängt. Dies sollte effektiv gegen die Treffen und Beschleunigungsrennen der Raser- und Tuningszene wirken, die dort häufig stattgefunden haben.

Einfahrverbot für LKW in die Lechstraße

Die Stadt wird – vorerst probeweise – ein Einfahrverbot für LKW von der Hafenstraße in die Lechstraße von 22 bis 6 Uhr verhängen. Wann die Anordnung umgesetzt wird und die entsprechende Beschilderung aufgestellt wird, werden wir so bald wie möglich bekannt geben. Zusätzlich werden einzelne Straßenschäden in der Lechstraße behoben – eine vollständige Sanierung der gesamten Fahrbahndecke ist bisher allerdings nicht geplant.

Wegweisung zu Vermeidung von Suchfahrten

Durch Wegweiser soll künftig der Verkehr von der Hafenstraße über die Donaustraße in das Gewerbegebiet geleitet werden. Dies wird – neben dem Einfahrverbot 22 bis 6 Uhr – zusätzlich zur Entlastung der Lechstraße beitragen.

Lärmbelästigung durch Kühlaggregate

Das Umweltamt der Stadt Nürnberg hat sich der Sache angenommen und die entsprechende Firma, bzw. die Fahrer ermahnt, den Betrieb der Kühlaggregate in der Nacht und am Wochenende zu unterlassen. Bei Verstößen wurden Sanktionen angekündigt.

Bürgerdiskussion Maiach – zu wenig Platz für Interessierte Bürger

Der Diskussionsabend am 24.11.  in Maiach platze aus allen Nähten. Das für 50 Besucherplätze ausgerichtete Nebenzimmer der Gaststätte „Kauntz“ war bereits restlos überfüllt, als noch immer über 20 Anwohner versuchten einen Platz zu ergattern. Ein Ortswechsel in den Saal der Gaststätte war leider nicht möglich – dieser war mit einer anderen Veranstaltung belegt.

Wir möchten uns bei allen Maiachern, die erfolglos um einen Platz angestanden haben und schließlich unverrichteter Dinge wieder gehen mußten, für die Fehlplanung entschuldigen. Der Andrang übertraf die übliche Erfolgsquote öffentlicher Einladungen um ein vielfaches. Mit dem doppelten Zuspruch hatten wir gerechnet, mit dem vierfachen nicht. Wir werden daraus lernen und bedanken uns für so viel aktives Interesse und Engagement für den Stadtteil.

Auch unsere Diskussionsgäste aus Politik und Stadtverwaltung zeigten sich sichtlich beeindruckt von der überwältigenden Beteiligung. Ein Eindruck, der die Dringlichkeit der angesprochenen Probleme sicher sehr deutlich macht.

Die besprochenen Themen, die Maiacher Anregungen, Ideen und Vorschläge sowie die zum Teil bereits gemachten Zusagen, Lösungsansätze und Ortstermine werden wir hier zeitnah veröffentlichen.