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selbstgemaltes Herz von Schülern
Solche selbstgemalten Herzen überreichten die Klassensprecher den Eltern um auf die Gefährdung durch Falschparker aufmerksam zu machen.

Aktion für sichere Schulwege

selbstgemaltes Herz von Schülern

Am 24. Januar 2020, vor Schulbeginn, machten die Direktorin der Eibacher Grundschule Frau Hylla zusammen mit Eltern und Schülern am Standort Fürreuthweg auf Gefährdungen durch Elterntaxis aufmerksam.

Gefährliche Situationen entstehen oft durch Blockierung der Sichtachsen. Kinder werden wegen Falschparkern (vom Typ: „ich bin doch gleich wieder weg…“) nicht rechtzeitig wahrgenommen, wenn sie die Fahrbahn überqueren. Immer höhere Autos sorgen dafür, dass auch größere Kinder beim Überqueren der Fahrbahn erst auf die Straße treten müssen, um sehen zu können, ob die Fahrbahn frei ist.

Gefährlich wird es meist, wenn Eltern verbotswidrig im Halteverbot (bzw. im Kreuzungsbereich) anhalten und ihre Kinder dort aussteigen lassen, anstatt 100 oder 200 Meter früher einen sicheren Parkplatz zu suchen und die Kinder ein paar Meter laufen zu lassen. So kommt es morgens regelmäßig zu unübersichtlichen Stauszenen direkt am Schuleingang.

Der Vorstadtverein war mit vor Ort und hat sich die Situation an beiden Eingängen der Schule „Fürreuthweg“ angesehen. Auch die problematische Liefersituation am Standort „Hopfengartenweg“ ist uns aus eigener Erfahrung bestens bekannt. Bei der nächsten Beiratssitzung des Vorstadtvereins werden wir uns des Themas annehmen und überlegen, ob der Stadt konkrete Vorschläge zu einer Verbesserung der Situation gemacht werden können.

Aktion für sichere Schulwege

Der Vorstadtverein schließt sich der Forderung der Schüler und Eltern an. Kinder sollten normalerweise den Weg in die Schule zu Fuß zurück legen. Falls eine „Anlieferung“ mit dem Auto notwendig sein sollte, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Eltern die Verkehrsregeln beachten und nicht – auch nicht zum Aussteigen – im Halteverbot anhalten.

Eine Antwort

  1. Echt eine super Aktion von Eltern und v.a. natürlich von den Kindern. Macht weiter so, denn diejenigen, die Ihre Kinder mit dem Auto bringen mit der Begründung, das sei ansonsten viel zu gefährlich für die Kleinen, sorgen ja erst dafür, dass die Gesamtsituation so gefährlich ist. Lasst Eure Kinder zu Fuß gehen, das hat noch niemandem geschadet und für die Kinder ist so ein Schulweg mit Freunden schließlich auch eine tolle Erfahrung, die zumindest ich aus meiner Kindheit und Jugend nicht missen möchte!

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