Bericht von der Bürgerversammlung 2018

Am 20.03.2018 fand die Bürgerversammlung für die Stadtteile Eibach, Gebersdorf, Hafen, Röthenbach und Maiach statt. Wir fassen die Ergebnisse zusammen.

Am 20.03.2018 fand die Bürgerversammlung für die Stadtteile Eibach, Gebersdorf, Hafen, Röthenbach und Maiach statt. Hunderte Bewohner  besuchten die Veranstaltung um sich über die Entwicklung in den Stadtteilen zu informieren und Anregungen einzubringen.

In seiner Rede sprach Vereinsvorsitzender Michael Kraus die wichtigsten Themen im Stadtteil an und konnte in Abstimmung mit der Verwaltung bereits einige Lösungen und Antworten auf Fragen der Anwohner präsentieren.

Die ausstehende Sanierung der Eibacher Hauptstraße und die Neugestaltung von Rad- und Gehweg zwischen Hinterhofstraße und Königshofer Weg:

Foto: Vorsitzender Michael Kraus (li.) und CSU-Stadtrat Kilian Sendner (re.) nehmen Maß. Mit viel persönlichem Einsatz und Hartnäckigkeit konnten Stadtrat und Vorstadtvereinschef zusammen die Sanierung des maroden Fuß- und Radwegs sowie der Fahrbahn durchsetzen.

Das notwendige Planfeststellungsverfahren wird die „große“ Lösung weiter verzögern. Erst nach der Sanierung der Hafenbrücken wird es zur vollständigen Umgestaltung mit eigener „Zubringer-spur“ zu den Einkaufsmöglichkeiten kommen. Bis dahin konnten sich Vorstadtverein und Stadt Nürnberg auf eine Übergangslösung verständigen, um die Situation für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern:

Der Radweg wird neu abmarkiert, dort wo es ohne größeren Umbau machbar ist verbreitert, und auf Gesamtlänge rot eingefärbt.

  • Vor der Baumscheibe am „San Remo“ wird ein neuer Verschwenk gebaut, der die Engstelle dort auflösen wird und genug Platz für Fuß- und Radweg schafft. Die gefährliche Unter-brechung des Radwegs dort wird beseitigt.
  • Die Ausfahrtsituation an der Hausnummer 141 wird entschärft, ein Rückschnitt der Büsche soll die Sicht verbessern und Warnschilder sollen auf den Radweg hinweisen. o Entlang der Ein-/Ausfahrten zu Hotel, Discountern und Supermarkt werden mobile Bäume das Abstellen von LKW´s einschränken.
  • Die Fahrbahndecke wird saniert, wie auch der Belag von Fuß- und Radweg.
  • Die Umsetzung dieser Baumaßnahmen hat die Stadtverwaltung noch für das erste Halbjahr 2018 zugesagt.

Abriss und Neubau der Hafenbrücken

Während der jahrelangen Bauarbeiten werden je zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung stehen. Die Behelfskonstruktionen werden so ausgelegt, dass der Verkehr auf insgesamt 4 Spuren weiterfließen kann, Fuß und Radweg werden auch in beiden Richtungen vorhanden sein.

Mit dieser Zusage konnte viel Sorge genommen werden. Wären nur jeweils eine Fahrspur pro Richtung aufrecht erhalten geblieben, hätte das Verkehrsaufkommen während der Bauphase den Stadtteil Eibach zum erliegen gebracht.

Der Vorstadtverein will bereits im Vorfeld Verkehrsmessungen im Umfeld der Baustelle, um die Um-leitungen und Ausschilderungen während der Bauzeit besser planen zu können. Ziel muss es sein, den vermeintlichen Abkürzungsverkehr (z.B. über Jäger-, Ahorn, und Eibacher Schulstraße oder Motter- und Heidestraße oder Gottlieb-von-Merkel-Weg) einzudämmen. Insbesondere auch für Maiach bedeutet der zusätzliche Verkehr in der Bauzeit mehr Lärmbelastung – hier braucht es ak-zeptable Lösungen.

Nachverdichtung und Geschosswohnungsbau ist in vielen Stadtteilen Nürnbergs derzeit stark diskutiertes Thema. Der Vorstadtverein forderte Klarheit, welche größeren Bauprojekte in den nächsten Jahren in Eibach und Maiach geplant sind. Neben dem wbg-Projekt in der Gundelfinger Straße, das 2019 seinen Baubeginn haben soll, steht lediglich das „Naturfreunde“-Gelände in der Castellstraße auf dem Plan. Dort sollen längerfristig entweder Einfamilienhäuser oder eine Kinder-tagesstätte entstehen. Nähere Informationen konnte die Verwaltung dazu nicht geben, Prüfungen und Abstimmungen hierzu laufen noch.

Der Zeitplan zum Neubau des Schulzentrums Südwest muss überarbeitet werden. Mit einer Rückkehr zum G9 in Bayern müssen Raumpläne und die Gesamtkapazität angepasst werden. Der Baubeginn verzögert sich damit auf Ende 2021 und mit einer Fertigstellung ist wohl nicht vor 2025 zu rechnen.