Dialog mit der VAG

Letzten Monat lud die Verkehrsplanung der VAG zum Gespräch und der Vorstadtverein Eibach / Maiach war zusammen mit unseren Stadtteilnachbarn vom Bürgerverein Röthenbach vor Ort, um die künftige Entwicklung des Nahverkehrs in unseren Stadtteilen zu besprechen.

Unserer Nachfragen nach Fahrkartenautomaten wurde dabei eine klare Absage erteilt. Die Geräte waren zum Einen wenig genutzt und gehörten künftig – außer an den großen Umsteigestationen – nicht mehr zum Konzept der VAG.

U-Bahn nach Eibach?

Interessantestes Thema aus Eibacher Sicht war die mögliche U-Bahn-Strecke in unseren Stadtteil. Im Nahverkehrsentwicklungsplan erreichte eine Linienfortführung nach Eibach einen positiven Kosten / Nutzen – Faktor und fand damit Einzug in die mittel- bis langfristigen Betrachtungen. Dies bedeutet nun eben nicht, dass kommendes Jahr die Bagger und Tunnelbaumaschinen anrollen. Es stehen immerhin zu erwartende Kosten von knapp 100 Mio. Euro zu Buche. Der Nahverkehrsentwicklungplan betrachtet dabei leider auch nur den Bau bis ins Eibacher „Zentrum“. Damit geht jedoch – unserer Einschätzung nach – eine nicht unerhebliches Problemen einher. Wenn Eibach Mitte oder z.B. die Hafenstraße eine Endstation wird, dann braucht es Parkmöglichkeiten. Ein Park & Ride – Parkhaus hat jedoch in zentraler Lage in Eibach nicht wirklich Platz. Auch wird damit der Autoverkehr nach Eibach nicht weniger, sondern wird sich auf Grund der Attraktivität einer neuen Station wohl noch erhöhen.

Endstation?

Einzig die Fläche in und neben dem Gewerbegebiet Neuburger Straße würde theoretisch genug Platz für die Station und ein entsprechendes Parkhaus bieten. Um den Preis der dortigen Streuobstwiese wohlgemerkt.  Sinn macht Eibach aus Sicht des Vorstadtvereins allerdings als „normale“ Haltestelle einer U-Bahn-Linie, die z.B. bis Reichelsdorf / Koppenhof oder weiter führt. Die dichte Wohnbebauung dort – der Einsteinring und das Gebiet rund um die Weltenburger Straße – würde zudem das Umsteigerpotential und damit die Entlastung im Individualverkehr nur erhöhen. Das Thema U-Bahn ist nicht neu. Seit Veröffentlichung des Nahverkehrsentwicklungsplans haben wir viele Gespräche mit den Eibacher Bürgerinnen und Bürgern geführt und der Tenor daraus ist recht eindeutig  -> U-Bahn: JA, Endstation NEIN !

Vereinsausflug am 7. Juli 2012 – jetzt anmelden! 

Am Samstag, den 7.7.2012 findet unser diesjähriger Busausflug statt. Mit den Stichworten „Eisenbahn“ und „Eiserner Vorhang“lassen sich unsere beiden Reiseziele kurz und gut umschreiben.

Zuerst geht es ins ehemalige Grenzgebiet zur DDR, in den Ort Mödlareuth – von den Amerikanern auch „Little Berlin“ genannt. Dort geschah – nur in wesentlich kleinerem Maßstab – die gleiche Teilung eines Ortes in einen West- und in einen Ostteil, wie es auch in Berlin der Fall gewesen ist. 1966 wurde dort eine 700 Meter lange und 3,40 Meter hohe Mauer errichtet. Diese Mauer ist – neben Wachtturm und Sicherungsanlagen – in großen Teilen erhalten geblieben.

Wir erleben eine Führung entlang der Grenzanlagen und nehmen an einem Videovortrag über das geteilte Dorf teil.

Nach dem Mittagessen geht es weiter ins Deutsche Dampflokomotiv-Museum nach Neuenmarkt.

Nicht nur für eingefleischte Eisenbahnliebhaber ein Leckerbissen, sondern ein großartiger Einblick in Technik vergangener Zeit und die Möglichkeit den Ausstellungstücken näher zu kommen, als das in den meisten anderen Museen möglich ist. Einige der Lokomotiven sind  z.B. „untertunnelt“ und so auf einmalige Weise zu bestaunen.

In den Sommermonaten ist außerdem die hauseigene „Bahnstrecke“ in Betrieb und Führerstandsmitfahrten auf einer Dampflok für einen kleinen Aufpreis zum Eintritt möglich.

Abfahrt ist am 7.7.  8:00 Uhr an der Gaststätte „Zeitenwende“ und gegen 19:00 Uhr werden wir wieder zurück in Eibach sein. Der komplette Reisepreis beträgt (inkl. Busfahrt, Eintritt und Führung Mödlareuth sowie Eintritt Dampflokmuseum) nur 22 €

Anmeldungen bei Heinz Kohl unter 0911 / 646173

Sanierung der Hafenstraße – Weniger Lärm für Maiach

Neben einer Lärmschutzwand die wichtigste Forderung der Maiacher Bürger und des Vorstadtvereins – eine neue Fahrbahndecke für die Hafenstraße.

Der schlechte Zustand mit zahlreichen Schlaglöchern und Unebenheiten auf Höhe von Maiach sorgte für zusätzlichen Lärm durch scheppernde Auflieger und Ladung der vorbeifahrenden LKW´s. Schallspitzen die neben der ohnehin hohen Belastung an den Nerven zehren.

Anfang September wurde nun endlich Abhilfe geschaffen. Die Fahrbahn wurde auf voller Länge zwischen Bremer Straße und Lechstraße in Richtung Eibach saniert. Das Teilstück Richtung Autobahnauffahrten zur A73 wurde bereits einige Zeit vorher Instand gesetzt. Damit ist nun ein großer Teil der „Holperpiste“ Vergangenheit und die stark befahrene Verkehrsader des Hafengebiets wird wieder ein Stück „normaler“ hinsichtlich der Lärmentwicklung.

Knapp ein Jahr nach unserer großen Bürgerdiskussion in Maiach mit Stadträten und Verwaltung ist ein wichtiger Schritt getan und mit der „kleinen“ Lärmschutzwand gegenüber der Bremer Straße und der Sanierung dieses Stücks der Hafenstraße wurde begonnen umzusetzen, was ganz oben auf der Liste der Anwohner steht. Wir hoffen das auch der Rest der Hafenstraße – auch in Gegenrichtung – bald in den Genuss einer Generalüberholung kommt und zusammen mit anderen Maßnahmen, wie z.B. der Umsetzung von Tempo 50 auf Höhe von Maiach, für etwas weniger Dezibel im Stadtteil sorgt.

Noch wenige Plätze frei für den Vereinsausflug 2011

Am 23. Juli findet unser Jahresausflug statt. Heuer geht es nach Abensberg – zwischen Regensburg und Ingolstadt gelegen – um dort den weit über Bayern hinaus bekannten Hundertwasserturm zu besichtigen, der sich auf dem Gelände der Brauerei Kuchlbauer befindet.

Nach dem Motto „Kunst, Kultur und Bier“ begleiten wir eine Führung durch den Turm, begutachten die weiteren Schätze der brauereieigenen Ausstellung und genießen im Anschluss eine Bierverkostung. Nach dem zweistündigen geführten Programm kehren wir, gleich vor Ort, im Brauereigasthof oder Biergarten zum Mittagessen ein. Anschließend fahren wir nach Donaustauff zur 1830 – 1842 erbauten Ruhmes- und Ehrenhalle an der Donau – der weltberühmten „Walhalla“. 128 Marmorbüsten und 64 Tafeln in der unter König Ludwig I. erbauten Halle erzählen von deutscher und europäischer Geschichte.

Der Reisepreis beträgt (inkl. der Eintrittsgelder für Hundertwasserturm, Kuchlbauers Bierwelt sowie Walhalla) 28 € pro Person. Abfahrt ist am 23.07.2011 8.00 Uhr am Zeitenwendeplatz in Eibach. Rückkehr ca. 19.00 Uhr. Verbindliche Reservierung bitte telefonisch bei Heinz Kohl, Telefon 0911 – 646173

Anwohnerbefragung in Maiach

Aktuell ist unsere Befragung in Maiach zur möglichen Einbahnstraßenregelung für die Isarstraße in vollem Gange. Engagierte Maiacher Anwohner befragen die Nachbarn und sammlen Unterschriften für die Unterstützung der Forderung nach einer Einbahnstraße. Sofern sich die Mehrheit der betroffenen Anwohner für eine solche Regelung ausspricht, wird die Stadtverwaltung diesem Wunsch nachkommen und die Isarstr. ab der Kreuzung Lechstraße als Einbahnstraße ausweisen. Dies sollte zum einen gefährliche und enge LKW-Begegnungen verhindern und zusammen mit einer sinnvollen Ausschilderung der Firmenzufahrten für eine merkliche Verkehrsberuhigung sorgen. Sobald ein Ergebnis der Befragung feststeht, werden wir informieren.

Update: Die Befragung ergab leider kein mehrheitliches Votum für eine Einbahnstraßenregelung

Tempo 50 – Antrag für die Hafenstraße gestellt

Zu schnell fahrende Lastwagen auf der Hafenstraße war eines der Themen im Zusammenhang mit der Lärmbelastung für den Stadtteil, dass an unserer Bürgerdiskussion in Maiach zur Aussprache kam.  Am 14.12.2010 beantragte Stadträtin Christine Seer für die Hafenstraße, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Km/h zu reduzieren. Dies soll die Lärmentwicklung durch LKW´s deutlich reduzieren. Gleichzeitig forderte Sie konsequente Kontrollen, auch in verkehrsschwächeren Zeiten, sowie nachts.

Bürgerdiskussion Maiach – zu wenig Platz für Interessierte Bürger

Der Diskussionsabend am 24.11.  in Maiach platze aus allen Nähten. Das für 50 Besucherplätze ausgerichtete Nebenzimmer der Gaststätte „Kauntz“ war bereits restlos überfüllt, als noch immer über 20 Anwohner versuchten einen Platz zu ergattern. Ein Ortswechsel in den Saal der Gaststätte war leider nicht möglich – dieser war mit einer anderen Veranstaltung belegt.

Wir möchten uns bei allen Maiachern, die erfolglos um einen Platz angestanden haben und schließlich unverrichteter Dinge wieder gehen mußten, für die Fehlplanung entschuldigen. Der Andrang übertraf die übliche Erfolgsquote öffentlicher Einladungen um ein vielfaches. Mit dem doppelten Zuspruch hatten wir gerechnet, mit dem vierfachen nicht. Wir werden daraus lernen und bedanken uns für so viel aktives Interesse und Engagement für den Stadtteil.

Auch unsere Diskussionsgäste aus Politik und Stadtverwaltung zeigten sich sichtlich beeindruckt von der überwältigenden Beteiligung. Ein Eindruck, der die Dringlichkeit der angesprochenen Probleme sicher sehr deutlich macht.

Die besprochenen Themen, die Maiacher Anregungen, Ideen und Vorschläge sowie die zum Teil bereits gemachten Zusagen, Lösungsansätze und Ortstermine werden wir hier zeitnah veröffentlichen.

Generalversammlung – Vorstand und Beirat neu gewählt

Am 24. März fand in der DJK Gaststätte die Generalversammlung des Vereins statt. Mit 45 Mitgliedern und Gästen war die Veranstaltung gut besucht. Unter den anwesenden Mitgliedern auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch sowie Andrea Loos aus dem Nürnberger Stadtrat. 

Nach dem gut einstündigen Jahresbericht des Vorsitzenden sowie dem Kassenbericht, wurde Vorstandschaft und Kassenführung einstimmig entlastet.

Anschließend ehrten die beiden Vorsitzenden des Vereins 5 Mitlieder, die auf jeweils 40 Jahre Zugehörigkeit zum Vorstadtverein zurückblicken können. Karl Heindl, Renate Hennig, Dr. Hubert Henkel, Robert Gruber und Sonnhild Rothe- Gösswein freuten sich über die Auszeichnung und das „verliehene“ Eibacher Wappen.

Abschied aus dem Beirat

Michael Kraus bedankte sich für die jahrelange Mitarbeit bei 3 Beiratsmitgliedern, die sich ncht mehr zur Wahl stellten. Sonnhild Rothe-Gößwein – seit 18 Jahren im Beirat, Rosi Jank – 10 Jahre als Beirätin aktiv, und Angelika Sochor wurden mit Blumen, einem Buch über Nürnberg und den besten Wünschen für die nun „passive“ Mitgliedschaft aus ihrem Amt verabschiedet.

Auch vom bisherigen 2. Vorsitzenden mußte sich Michael Kraus verbschieden. Holger Grünewald, seit 2001 im Vorstand des Vereins, trat ebenfalls nicht mehr an und machte damit einen Umbau in der Vorstandsstruktur unvermeidbar.

Einstimmige Entscheidungen bei den Neuwahlen

Die anschließenden Neuwahlen bestätigten Michael Kraus als 1. Vorsitzenden des Vereins. Der bisherige Schriftführer, Wolfgang Schamal, wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt und als neue „Protokollchefin“ wird Anke Kraus ihren Ehemann künftig im Vorstand unterstützen. Auch Kassier Gerhard Horn wurde im Amt bestätigt.

Neu in den Beirat wurden gewählt: Hermann Daum, Jürgen Hofmann sowie Frank Zeltner

Die bisherigen Beiräte Stephan Beer, Stefan, Dzierzon, Heinz Kohl, Andrea Loos, Kilian Sendner, Heinz Sutter und Konrad Weigl wurden ebenfalls wieder gewählt.