Blasorchester des Vorstadtvereins gestartet

Das „Blasorchester des Vorstadtvereins Eibach-Maiach e.V.“ ist gestartet. Am 9.12. stellten wir unser neues Stadtteilorchester offiziell der Presse vor. Mit aktuell 25 Musikerinnen und Musikern haben wir eine gute, spielfähige Formation, mit der wir in ein tolles neues Projekt für unsere Stadtteile starten.

Begonnen hat alles im Jahr 2016, als erstmals die jungen Musiker des „Kleinen Blasorchesters des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums“ beim Baumstellen zur  Eibacher Kirchweih aufgetreten sind. Der Erfolg des ersten Auftritts sprach sich  herum und schnell hatte die junge Bläsertruppe Anfragen aus ganz Nürnberg und trat regelmäßig auch außerhalb der Schule auf.

Das rief den Vorstadtverein auf den Plan, ein eigenes Stadtteilorchester zu gründen um jungen Menschen auch außerhalb der Schule eine musikalische Heimat zu bieten. Mit der evangelischen Kirchengemeinde wurde ein Partner gefunden, der den Musikern gerne den Gemeindesaal für die wöchentlichen Proben zur Verfügung stellt.

Gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Norbert Kreller (am Pult) und Pfarrer Benjamin Schimmel (links) stellten Vorstadtvereinsvorsitzender Michael Kraus (rechts) und Beirat Frank Knab (Mitte) das Orchester am 9.12. anlässlich eines Pressetermins vor.

Das Blasorchester des Vorstadtvereins ist ein offenes Angebot und alle interessierten Blasmusiker sind herzlich eingeladen dabei mitzumachen. Erste Eltern sind bereits mit an Bord und wir wünschen uns eine bunte Mischung aus jung und alt, die unsere Stadtteile Eibach und Maiach musikalisch repräsentiert.

Derzeit befinden wir uns auch auf der Suche nach Sponsoren, um z. B. einheitliche Shirts für Auftritte zu bezahlen und die Ausstattung zu finanzieren.

Haus der Vereine beschlossen

Der Stadtrat hat grünes Licht gegeben, der Vorstadtverein übernimmt nach dem Auszug der Freiwilligen Feuerwehr in ihr neues Gerätehaus die Immobilie am Zeitenwendeplatz. Wir bauen es zum „Haus der Vereine“, einem Bürgertreff und Begegnungszentrum im Herzen von Eibach um.

Vorstadtvereinschef Michael Kraus freut sich über die Zustimmung im Rat: „Die Stadt Nürnberg unterstützt uns dabei mit 450.000 € – damit können wir endlich einen Treffpunkt, Veranstaltungsort, einen Raum für Ehrenamtliche und ein Bürgerzentrum in unserem Stadtteil verwirklichen. Ich freue mich riesig über diese Chance und den Einsatz der Stadt für das Engagement der Menschen in und für unser Eibach.“

Voraussichtlich ab 2022 beginnen die Bauarbeiten an dem bisherigen Feuerwehrgerätehaus. In erster Linie gilt es, die alte Feuerwache barrierefrei zu machen und die sanitären Anlagen für einen öffentlichen Treffpunkt umzubauen. Aus der bisherigen Fahrzeughalle soll ein großer Veranstaltungsraum entstehen und der Seminarraum soll für Sitzungen, Bürgersprechstunden oder kleine Treffen fungieren. Daneben wir es eine Küche sowie Platz für Ausschank und Bewirtung geben.

„Wir wollen nicht den Kulturläden Konkurrenz machen, wir wollen, dass sich Vereine, Verbände und ehrenamtliche Organisationen dort treffen können und eine öffentliche Begegnungsstätte für die Menschen in unserem Stadtteil schaffen“, so Michael Kraus.

Kontakt aufnehmen

So erreichen Sie uns:

  • Telefonisch: 0911 133 9 333 (Bitte Anrufbeantworter nutzen)
  • Per Fax: 0911 64727100
  • E-Mail: vorstadtverein@eibach-maiach.de

Der Vorstadtverein hat keine Geschäftsstelle mit Besucherverkehr. Bitte sehen sie daher von spontanen, persönlichen Besuchen an den Privatadressen der Vorstände ab. Nehmen Sie bitte per Mail oder telefonisch Kontakt zu uns auf.

Chronologie

Wofür wir uns einsetzen und was wir erreicht haben (Auszüge):

1963:

  • Pläne, den Eichenhain abzuholzen – Einspruch des Vorstadtvereins – der Hain bleibt erhalten!

1966

  • Anlage vor der kath. Kirche in schlechtem Zustand,1973 wurde dies nach langem Bemühen behoben
  • Rednitzgrund als Naherholungsgebiet? –>Der Rednitzgrund wurde unter Landschaftsschutz gestellt

1968

  • Schließung der Verwaltungsaußenstelle der Stadt in Eibach – Einspruch, so wurden wenigstens die Familiensprechstunden beibehalten

1971

  • Eröffnung des Steges über die Rednitz bei Neuwerk
  • Schulprobleme kamen im Sommer zur Erörterung – Seit 1976 besteht die Möglichkeit der Einschulung im Schulzentrum Pommernstraße
  • Aufstellung einer Orientierungstafel Ecke Eibacher Hauptstraße / Fritz Weidner Straße

1972

  • Beantragung zur Aufstellung einer Verkehrsampel an der Einmündung der Castellstraße in die Eibacher Hauptstraße seit 1974 ist dort eine große Ampelanlage installiert

1979

  • wurden von der Stadt 9,5 Millionen DM auf Antrag des Vorstadtvereins für den Ausbau der Radwege von Eibach aus bewilligt.
  • Beteiligung Eibachs am Blumenschmuckwettbewerb der Stadt – Seither gehen jährlich zahlreiche Preise nach Eibach

1980

  • Bau des rund 300 000 DM teuren Steges über die Rednitz in Verlängerung des Hopfengartenweges.

1993

  • Maiach wird offiziell Vertretungsbebiet des Vorstadtvereins. Der Verein benennt sich von „Vorstadtverein Eibach“ um in „Vorstadtverein – Nürnberg Eibach / Maiach“

1999

  • Der Kärwabaum kehrt zurück zur Kärwa. Auf Intitiative des Vorstadtverteins hin wird von den Kärwaboum erstmals seit vielen Jahren der Kärwabaum wieder direkt bei der Kärwa am Forstweiher gestellt. Bisher geschah dies auf dem Gelände des TV Eibach 03.

2002

  • Nach langen Bemühungen des Vereins werden entlang der Hafenstraße Wartehäuschen für die Bushaltestellen installiert. Endlich Schutz vor Regen und ein beleuchteter Unterstand.
  • Erste „Sportaktion“ des Vereins. „Eibach on Skates“ lockt viele Familien und Jugendliche auf Rollerblades um sich an unserer Fahrt durch Eibach zu beteiligen.
  • Erstmals veranstaltet der Vorstadtverein einen Weihnachtsschmuckwettbewerb. In den Kategorien „Klassische Weihnacht“, „American Christmas“ und „Schönstes Einzelfenster“ werden die schönsten Dekorationen prämiert.

2004

  • Schulwegkostenbefreiung für Maiacher Kinder. Der Weg entlang der Hafenstraße wird auf drängern des Vereins als „besonders gefährdend“ für Kinder eingestuft. Die Fahrkarten werden nun für alle Maiacher Kinder – unabhängig von der Entfernung zur Schule – von der Stadt Nürnberg bezahlt.
  • Der Spielplatz in Maiach wird renoviert. Eine Anregung aus der Podiumsdiskussion nach dem Motto: „Jetz´red´Í“ des Vorstadtvereins.

2006

  • Der Vorstadtverein feiert 50jähriges Bestehen.

2007

  • Parkverbot für LKW entlang der Einkaufsmöglichkeiten  PLUS, ALDI, EDEKA an der Eibacher-Hauptstraße. Das sorgt für mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Bisher wurde die Sicht auf den Gehweg oder die Straße massiv durch LKW behindert.

2008

  • Der Vorstadtverein unterstützt „Rock im Hennahuf“ und damit auch einen Auftritt für junge Eibacher Musiker.

2009

  • Gehwegabsenkung entlang beider Seiten der Eibacher Hauptstraße fertiggestellt. Auch mit Rollstühlen kann man nun Eibach ohne hinderliche Bordsteine durchqueren.
  • „Rock im Hennhuf“ verdoppelt Zuschauerzahl – erneut organisiert mit der finanziellen Unterstützung des Vorstadtverein Eibach/Maiach.
  • Der Vorstadtverein verleiht erstmals in Eigenregie die Auszeichnung „Prämierter Garten“ an 5 Hobbygärtner im Vertretungsgebiet.
  • Die Aktion zum Wiederaufbau des maroden Rednitzstegs am Hopfengartenweg hat Erfolg. Über 2000 Unterschriften überreicht der Vorstadtverein zur Bürgerversammlung an den OB Dr. Maly. Der Neubau wird schließlich zugesagt.

2010

  • Nach jahrelangen Forderungen wird nun endlich für ein Teilstück von Maiach eine Lärmschutzwand geplant
  • Der neue Rednitzsteg am Hopfengartenweg wird feierlich eröffnet – ein Riesenerfolg für den Verein
  • Der Wettbewerb „Prämierter Garten“ findet erneut in Eigenregie des Vereins statt. Erstmals geht einer der Preise nach Maiach
  • Eine Bürgerdiskussion für Maiach soll den Anwohnern Gelegenheit zum Gespräch mit Stadträten, Polizei und Ämtern bieten

2011

  • Die Lärmschutzwand für einen Teil von Maiach ist fertiggestellt – gegenüber der Einmündung zur Bremer Str. auf 100 Meter Länge
  • Die Hafenstraße wird entlang Maiach saniert. Diese Maßnahme trägt massiv zur Verbesserung der Lärmsituation im Stadtteil bei.

2012

  • Die längst überfällige Sanierung der Eibacher Hauptstraße zwischen Hinterhofstraße und Königshofer Weg wird endlich im Stadtrat beantragt. Damit sollen nun auch die gefährlichsten 500 Meter für Fußgänger und Radfahrer entschärft werden. Zum Teil gibt es nicht einmal einen ordentlichen Bürgersteig, Geh- und Radweg werden auf 150 Metern 7 mal von Einfahrten unterbrochen.
  • Der Vorstadtverein öffnet erstmals seit über 50 Jahren den Eibacher Splitterschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg zur Besichtigung für die Öffentlichkeit. Die Anlage ist eine der wenigen Erhaltenen ihrer Art im ganzen Stadtgebiet.

2013

  • Nach vielen Ortsterminen und mehreren Anträgen an die Stadt Nürnberg, wird die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer entlang der Supermärkte und Discounter an der östlichen Eibacher Hauptstraße in Richtung Königshofer Weg verbessert. Bis zur endgültigen Sanierung des Abschnitts, werden die Querfahrten mit dem Auto zwischen den Ein- und Ausfahrten der Märkte durch Pfosten und Steinquader verhindert. Das bedeutet zumindest ein kleines Sicherheitsplus für die schwächeren Verkehrsteilnehmer
  • Der Vorstadtverein beteiligt sich an der Spendenaktion „Tour Ginkgo“ zu Gunsten des Vereins „Klabautermann“. Die Spenden kommen chronisch kranken und behinderten Kindern am Klinikum in Nürnberg zu Gute. Die Organisation dieses Benefiz-Radrennens ist vom Einsatz der Eibacher Vereine so beeindruckt, dass extra ein Etappenstopp an der Fläche vor der kath. Kirche  eingeplant wird.
  • Die Ahornstraße wird saniert. Der Zustand der Fahrbahndecke war nach Jahrzehnten in einem Erschreckenden Zustand. Der Vorstadtverein setzte sich über Jahre hinweg für eine Erneuerung ein.

2014

  • Die VAG richtet eine neue Buslinie in das Hafengebiet ein.
  • Eine der ersten Flüchtlingsunterkünfte in Nürnberg wird in Maiach eingerichtet. Der Vorstadtverein informiert zusammen mit dem Sozialamt, der Polizei und der AWO die Bürgerinnen und Bürger. Viele Ängste und Sorgen werden an der völlig überfüllten Veranstaltung diskutiert. Eine Alternative gibt es jedoch nicht, die Stadt ist durch Zwangszuweisung von Asylsuchenden durch die Regierung von Mittelfranken zum handeln gezwungen. Wenige Wochen nach dem Informationsabend gründet sich ein Helferkreis für die Flüchtlinge und leistet bis heute wertvolle Arbeit um sowohl die Flüchtlinge zu unterstützen, als auch Kontakt mit den Anwohnern herzustellen. Viele kleine Probleme können so unbürokratisch gelöst werden. Bereits wenige Monate später wir eine zweite Einrichtung im Stadtteil mit Asylsuchenden belegt.
  • Donaustraße, Werkvolkstraße und Eibacher Schulstraße werden saniert. Der Vorstadtverein setzt sich dabei erfolgreich für die Einrichtung eines Behindertenparkplatzes bei der Postfiliale ein.
  • Drängende Verkehrsprobleme in Maiach werden anlässlich eines Ortstermins mit dem Verkehrsplanungsamt diskutiert. Die Anwohner zeigen live vor Ort, welche gefährlichen Situationen immer wieder mit LKWs auftreten. Überhöhte Geschwindigkeit, „Suchfahrten“ und das wilde Parken von Lastwagen im Stadtteil nerven die Menschen die dort Wohnen.

2015

  • Der Vorstadtverein bekommt für seinen Einsatz für ein gutes Miteinander zwischen  Flüchtlingsunterkünften und Bewohnern im Stadtteil den Caritas-Pirckheimer-Preis verliehen.
  • Die Stadt Nürnberg reagiert auf die im Vorjahr mit dem Verein besprochenen Verkehrsprobleme in Maiach. Ein LKW-Fahrverbot in den Abend- und Nachtstunden, die Behebung einer Fahrbahnabsenkung und neue Wegweiser zur Lenkung der LKWs über die Donaustraße schaffen Verbesserungen.
  • Die historische Bunkeranlage am Forstweiher wird vom Vorstadtverein nun dauerhaft betreut und wir beginnen mit der Sanierung. Als erste Maßnahme werden die alten Zugänge in Handarbeit original restauriert. Ein Handlauf für sichere Begehungen wird angebracht.

2016

  • Zum traditionellen Baumstellen nach dem Kärwaumzug spielt erstmals das „Kleine Blasorchester“ des Sigmund-Schuckert-Gymnasium auf. Eine Kooperation, die bei Zuschauern, Eltern, Schüler und Lehrern gut ankommt und den Kindern eine echte Auftrittsmöglichkeit außerhalb der Schule ermöglicht.
  • Der Vorstadtverein setzt sich bei der Wohnungsbaugesellschaft wbg und dem Stadtplanungsamt erfolgreich dafür ein, dass ein geplanter Neubau ausschließlich über die Gundelfinger Straße erschlossen wird.  Die Anlieger in der Donauwörther Straße sollen so vor mehr Parkdurck und Verkehr geschützt werden.

2017

  • Entlang der kleinen „Einkaufsmeile“ gegenüber der Einmündung zur Castellstraße wurde auf Anregung des Vereins eine Tempo 10 – Zone eingeführt. Eine der konfliktträchtigsten Stellen im Stadtteil konnte so ein wenig sicherer gemacht werden.
  • Der Vorstadtverein gründet seine „Verkehrsgruppe“. Alle Interessierte Bürger – nicht nur Vereinsmiglieder – können sich einbringen. Erster Erfolg: Eine haarsträubend schlecht angelegte Baustelle auf Höhe der Schule Hopfengartenweg wird geändert und den Kindern wiesder ein sicherer Schulweg ermöglicht.
  • Für die Sanierung und Neuaufteilung der Eibacher Hauptstraße zwischen Hinterhofstr. und Königshofer Weg steht nun fest, dass ein aufwändiges Planfeststellungsverfahren gebraucht wird. Der Vorstadtverein drängt auf eine kompromissfähige Zwischenlösung, um bis zum Ende des Verfahrens die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer endlich zu verbessern.

Vorstand und Beirat

Die Vorstände und Beräte des Vereins werden alle 3 Jahre gewählt. Sie diskutieren in ihren Sitzungen über die aktuellen Themen und Ereignisse im Stadtteil. Alle Bürgeranliegen die uns erreichen, werden in diesem Gremium besprochen und beraten.  Wichtige Entscheidungen trifft der Vorstand nie alleine, die Beiratsmitglieder sind immer daran beteiligt. Alle Mitglieder in Vorstand und Beirat sind ehrenamtlich und völlig unentgeltlich tätig.

1. Vorsitzender: Michael Kraus
2. Vorsitzender: Stephan Beer

Schriftführerin: Anke Kraus
Kassenwart: Gerhard Horn

Beiräte:
Christian Beer
Stefan Dzierzon
Thomas Hackel
Frank Knab
Ralph Lindner
Jörg Löffler
Matthias Rappl
Wolfgang Schamal
Kilian Sendner
Heinz Sutter
Frank Zeltner

Über uns

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Hier haben wir einige grundlegenden Fakten über unsere Aufgaben und Tätigkeiten zusammengestellt: Was wir sind, wo wir herkommen, was wir können -aber auch was wir nicht sein können.

  • Grundsätzlich sehen wir uns als unabhängige und permanente Bürgervertretung.

Wir setzen uns für einen lebenswerten und schönen Stadtteil ein. Wir pflegen heimatliches Brauchtum und kulturelles Leben und fördern durch Veranstaltungen gesellschaftliche Kontakte in der Bevölkerung.

Auf kommunalpolitischer Ebene setzen wir uns durch Verhandlungen und Initiativen für die Interessen der Stadtteilbewohner ein. Die Bürger- und Vorstadtverein haben ein Rederecht in den Ausschüssen des Stadtrates. Mehrfach im Jahr finden Sitzungen mit dem Oberbürgermeister, den Referenten der Stadt sowie Polizei und anderen Behörden statt. Dort werden die Anliegen aller Bürger- und Vorstadtvereine aus den Stadtteilen behandelt und Lösungsmöglichkeiten werden diskutiert.

Außerdem sehen wir uns als Mittler zwischen verschiedenen Vereinen, Organisationen und Gruppierungen. Der Vorstadtverein Eibach / Maiach setzt sich aktiv für unsere Stadtteile ein. Wir veranstalten und organisieren z. B. den Kirchweihumzug. Auch Umfragen und Befragungen zu aktuellen  Problemen, Podiumsdiskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Ämtern oder Bürgeraktionen für gemeinnützige Interessen gehören  zu unseren Aufgaben.

Viele Verbesserungen und Projekte wurden anläßlich von Diskussionsveranstaltungen – nach dem Motto „Jetz´ red´ I“ – mit Politik und Stadverwaltung auf den Weg gebracht. So z.B. die Renovierung des Spielplatzes in Maiach, die Schulwegkostenbefreiung für Maiacher Kinder oder das LKW-Parkverbot vor den Discountern an der Eibacher Hauptstraße.

  • Selbstverständlich ist unsere Arbeit ehrenamtlich und unentgeltlich.

Die Vorstände und Beiräte des Vorstadtvereins sind alle ehrenamtlich tätig und erhalten keine „Bezahlung“ für ihr Tätigkeit aus Vereinsmitteln. Unsere größten Aufwendungen – so z.B. den Kirchweihumzug – bestreiten wir aus Spenden. Daher konnten wir über viele Jahre hinweg den Mitgliedsbeitrag stabil niedrig halten – bei nur 5 € im Jahr! Unsere Durchsetzungskraft bei der Stadtverwaltung hängt stark von der Mitgliederzahl ab. Unterstützen Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft! Sie übernehmen dadurch keinerlei Verpflichtung zu aktiver Mitarbeit.

  • Was wir nicht sein können.

Wir sind kein „Ersatzstadtrat“: Unsere Einflussmöglichkeiten haben Grenzen. Auch wenn die Nürnberger Stadtverwaltung sehr viel Wert auf Bürgerbeteiligung legt und unser Einfluss viel zählt, die Entscheidungen für die Stadt werden letztlich im Stadtrat und den Ausschüssen getroffen. Diese Aufgabe der Kommunalpolitik können und wollen die Bürgervereine nicht ersetzen.

Wir sind kein kostenloser Anwalt: Wenn es um rechtliche Probleme geht, wird es für uns schwierig. Wir können z.B. nicht in Nachbarschaftsstreitigkeiten um Baufragen, Zaungrenzen, o.Ä. eingreifen. Wir können und dürfen keine Rechtsberatung geben.

Wir sind keine Beschwerdestelle für Ordnungswidrigkeiten oder gar Straftaten: Wenn es um Probleme geht die im Ordnungsrecht liegen oder sogar als Straftat gelten, wenden sie sich bitte an die Polizei. So z.B. wenn es um Ruhestörung geht, eine Privateinfahrt zugeparkt wird oder wenn Sie gar kriminelle Machenschaften in der Nachbarschaft vermuten.

  • Ein wenig Vereinsgeschichte.

Der Vorstadtverein wurde am Abend des 16. Mai 1956 im Saale des Gasthofs „Schwarzer Adler“ gegründet. An der Gründungsversammlung, die von Herrn Albert Fischer geleitet wurde, nahmen 70 Personen teilDie Mehrheit der Anwesenden stimmten der Gründung zu. 32 Personen erklärten sofort ihren Beitritt, so dass zusammen mit den vorliegenden Beitrittserklärungen mit 77 Mitgliedern die Arbeit begonnen werden konnte. Außer mit der Wahl eines Vorstandes beschäftigte sich die Versammlung mit der Erörterung der Fahrpreise der städtischen Verkehrsmittel.In den ersten Jahren seines Bestehens befasste sich der Verein mit folgenden Angelegenheiten: Kanalisation, Straßenbau, Straßensperrungen im Zusammenhang mit dem Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals, Bau eines Frei- bzw. Hallenbades, Beleuchtung der Strassen. Mittlerweile zählt der Verein rund 350 Mitglieder, damit liegen wir im Mittelfeld der Bürgervereine in Nürnberg. Es gibt Vereine von mehreren tausend Mitgliedern – wie in Langwasser, bis hin zu kleinen Bürgervereinen mit unter 100 Mitglieder. Der Vorstadtverein ist politisch und konfessionell unabhängig.

Treten Sie dem Vorstadtverein bei!

Die Durchsetzungskraft der Bürgervertretungen hängt stark von der Mitgliederzahl ab. Unterstützen Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft! Sie übernehmen dadurch keinerlei Verpflichtung zur aktiven Mitarbeit.
Ziele und Aufgaben des Vorstadtvereins finden Sie unter „Über unseren Verein“ oder in unserer Satzung unter §5 – 7, die Sie hier downloaden können.

Mitgliedsantrag

Wir möchten Ihnen den Beitritt so einfach wie möglich gestalten.

Hier können Sie unser Beitrittsformular als PDF herunterladen.

Drucken Sie dieses aus und senden Sie es entweder per Post oder Fax an den Vorstadtverein.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt nur 5€ jährlich !

Generalversammlung 2017

Vorstand einstimmig wiedergewählt

Am 24.03.2017 fand die Generalmitgliederversammlung des Vorstadtvereins Eibach-Maiach in der Sportgaststätte des DJK Eibach statt. Der langjährige Vorsitzende Michael Kraus wurde dabei zusammen mit seiner Vorstandsmannschaft einstimmig für die nächsten drei Jahre wiedergewählt:

1. Vorsitzender: Michael Kraus
2. Vorsitzender: Stephan Beer
Kassenwart: Gerhard Horn
Schriftführerin: Anke Kraus

„Generalversammlung 2017“ weiterlesen

Themenwoche zu Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau

Der Vorstadtverein lädt zu vier Veranstaltungen

Unsere Themenwochen im Herbst:

Wegen der großen Nachfrage und dem enormen Besucherzuspruch im letzten Jahr, wiederholt der Vorstadtverein den Vortragsabend zur Zerstörung Nürnbergs sowie die Bunkerbesichtigung in der Splitterschutzanlage am Forstweiher.

Als zusätzliche Veranstaltung bieten wir unseren Mitgliedern und allen Interessierten dieses Jahr auch einen Besuch im Nürnberger Garnisonsmuseum an.

Bildervortrag „Zerstörung und Wiederaufbau Nürnbergs“

Am 13.11.2013 um 18.30 Uhr in der Sportgaststätte des DJK Eibach (Pommernstraße 12):

Die fränkische Metropole Nürnberg war zwischen 1942 und 1945 Ziel von zahlreichen Luftangriffen der britischen RAF und der US-Air-Force. Bei Kriegsende bot sich dem Betrachter ein Trümmerfeld, das gesamtstädtisch 60 %, in der Altstadt bis zu 85 % der Fläche umfasste.

Der Historiker Michael Kaiser schildert in zahlreichen drastischen Bildern Verlauf und Wirkung der Luftangriffe, die Lebenssituation der Menschen in Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Planungen für den Wiederaufbau der Stadt.

Der Eintritt ist kostenlos.

Gottesdienst und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Am 17.11. um 10.00 Uhr in der Johanneskirche Eibach:

Gottesdienst zum Volkstrauertag mit anschließender Prozession der Eibacher Vereine zum Denkmal am Forstweiher.

Besichtigung des Eibacher Schutzraums aus dem 2. Weltkrieg

Am 17.11. nach der Kranzniederlegung am Forstweiher ab ca. 11.30 Uhr:

Im letzten Jahr sperrte der Vorstadtverein erstmals nach Jahrzehnten die fast vergessene Anlage für Besucher auf. Fast 200 Menschen besichtigten zu dieser Premiere die Splitterschutzräume im Untergrund.

Wir waren vom riesigen Interesse überwältigt und versprachen, auch im kommenden Jahr wieder Führungen durch die verwinkelten Katakomben zu organisieren. Nun ist es so weit und wir laden wieder herzlich ein, mit uns einen Blick in den alten Bunker zu werfen.

Auf Grund der Enge in den Schutzräumen ist die Teilnahme begrenzt und wird in Gruppen durchgeführt. Bitte rechnen Sie daher mit Wartezeiten. Das Betreten der Anlage erfolgt natürlich auf eigene Gefahr!

Der Eintritt ist ebenfalls kostenlos.

Besuch im Garnisonsmuseum Nürnberg

Am 23.11. um 11.00 Uhr im Hochbunker Hohe Marter (Zweibrückener Str.54):

Als Abschluss unserer Themenwoche „Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau“ besuchen wir das Militärmuseum im Hochbunker Hohe Marter. Museumsvorstand und Historiker Michael Kaiser führt uns durch die Ausstellung, erklärt seine interessanten Exponate und die Geschichte des Hochbunkers.

Eintritt: 3 € pro Person

Bitte melden Sie sich bei Interesse am Museumsbesuch unbedingt verbindlich telefonisch unter 0911 / 646173 bei uns an! Die Teilnehmerzahl begrenzt.

Generalversammlung 2013

Am 10. April 2013 fand die diesjährige Generalversammlung des Vorstadtvereins statt. In der Sportgaststätte des DJK luden Vereinsvorsitzender Michael Kraus und sein Team zur Rückschau auf das Vereinsjahr und gaben einen Überblick auf die aktuellen Themen.

In seinem Grußwort würdigte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch die Arbeit des Vorstadtvereins im Sinne von Brauchtum und Heimat und warb im Namen des Bezirks Mittelfranken für lokale Identität und Tracht.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (li.) mit Vereinsvorsitzendem Michael Kraus.

Als Neuzugang für den Beirat des Vereins wurde Matthias Rappl einstimmig gewählt.

Nach dem offiziellen Teil wurde 4 Jubilare für ihre 25- bzw. 40jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. v.l.n.r.: M. Kraus, S. Beer, Ch. Pelster, G. Sessner, M. Rappl, H. Rieder

 

Vortrag der Nürnberger Berufsfeuerwehr

Im Anschluss zeigte ein interessanter Vortrag der Feuerwehr einen Querschnitt aus allen Themen rund um Brandschutz und Hilfe im Notfall. Besonders interessiert waren unsere Mitglieder am Thema Rauchmelder.

Host Gillmeier von der Feuerwehr erläuterte die Funktionsweise der Geräte und gab Tipps für die Installation in Haus und Wohnung. Auch wenn alle in Deutschland verkauften Geräte bestimmte Mindestkriterien erfüllen müssen, empfiehlt es sich etwas mehr Geld auszugeben. Zum einen sind Geräte der 20 – 30 € Preisklasse weniger Störanfällig und zum anderen in aller Regel mit einer 12 Jahre haltbaren Langzeitbatterie ausgestattet.